Psychiatrie / Psychosomatik

Stationsäquivalente psychiatrische Behandlung

Mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG) wurde durch Änderungen des § 39 SGB V und Neuschaffung des § 115d SGB V die Möglichkeit einer stationsäquivalenten psychiatrischen Behandlung als eine neue Form der Krankenhausbehandlung eingeführt. Die stationsäquivalente psychiatrische Behandlung umfasst eine psychiatrische Behandlung im häuslichen Umfeld durch mobile, ärztlich geleitete multiprofessionelle Behandlungsteams. Sie entspricht hinsichtlich der Inhalte sowie der Flexibilität und Komplexität einer vollstationären Behandlung. Neben einer Vereinbarung zur Leistungsbeschreibung der stationsäquivalenten Behandlung haben der GKV-Spitzenverband und die Deutsche Krankenhausgesellschaft am 01.08.2017 eine „Vereinbarung zur Stationsäquivalenten Behandlung nach § 115d Absatz 2 SGB V“ zu den Anforderungen an die Dokumentation, die Qualität der Leistungserbringung und die Beauftragung von an der ambulanten psychiatrischen Behandlung teilnehmenden Leistungserbringern geschlossen. Seit dem 01.01.2018 können Kliniken die stationsäquivalente psychiatrische Behandlung erbringen. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hat Hinweise und Informationen in Form von Umsetzungshinweisen zur stationsäquivalenten Behandlung veröffentlicht.

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