Psychiatrie / Psychosomatik

Psychiatrische und Psychosomatische Institutsambulanzen

Psychiatrische Institutsambulanzen sind ein nicht wegzudenkender Baustein bedarfsgerechter und gemeindenaher Versorgung. Kliniken mit diesem besonderen Angebot ambulanter, multimodaler und multiprofessioneller Behandlung ermöglichen es, Krankenhausaufnahmen zu vermeiden oder zu verkürzen. Häufig kann so eine nahtlose ambulante Anschlussbehandlung nach stationären Aufenthalten realisiert werden.Für Psychiatrische Institutsambulanzen nach § 118 Absatz 2 SGB V in Allgemeinkrankenhäusern mit selbstständiger psychiatrischer Abteilung und regionaler Versorgungsverpflichtung gelten die Regelungen der „Vereinbarung der Deutschen Krankenhausgesellschaft, des GKV-Spitzenverbandes und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung vom 30.04.2010“. Mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG) wurden die Vereinbarungspartner auf Bundesebene durch Neufassung des § 295 Absatz 1b Satz 4 SGB V beauftragt, die Dokumentation in den Psychiatrischen Institutsambulanzen zu erweitern. Die „Vereinbarung des bundeseinheitlichen Kataloges für die Dokumentation der Leistungen der Psychiatrischen lnstitutsambulanzen nach § 295 Absatz 1b Satz 4 SGB V“  ist zum 1. August 2018 in Kraft getreten. Das Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG) hat mit einer Änderung des § 118 Absatz 3 SGB V die Wiederaufnahme von Verhandlungen zu einer Vereinbarung zu den Psychosomatischen Institutsambulanzen ermöglicht. Aktuell finden Verhandlungen zu dieser Vereinbarung statt. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft setzt sich dafür ein, dass die Verhandlungen zügig voranschreiten, damit Kliniken schnellstmöglich mit diesem Angebot die ambulante psychosomatische Versorgung sachgerecht ergänzen können.

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