Psychiatrie / Psychosomatik

Positionen der DKG zur Weiterentwicklung der psychiatrischen und psychosomatischen Versorgung

Positionen der DKG zur Weiterentwicklung der psychiatrischen und psychosomatischen Versorgung

In enger Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedsverbänden hat die DKG ihre Positionen für eine zukunftssichere psychiatrische und psychosomatische Versorgung überarbeitet. Mit den „Positionen der Deutschen Krankenhausgesellschaft zur psychiatrischen und psychosomatischen Versorgung für die 21. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages“setzt sich die DKG mit den aktuellen Herausforderungen der Krankenhäuser in der Behandlung psychisch erkrankter Patientinnen und Patienten auseinander und präsentiert ihre Vorschläge und Forderungen zur Weiterentwicklung der psychiatrischen und psychosomatischen Versorgung in Deutschland.

Zentrale Leitidee der DKG bleibt die Förderung regionaler Versorgungsnetzwerke, die fließende Übergänge zwischen vollstationärer, teilstationärer, stationsäquivalenter und ambulanter Behandlung ermöglichen. Auch in unsicheren Zeiten bilden die Krankenhäuser das Rückgrat der psychiatrischen und psychosomatischen Versorgung und stellen eine moderne, auf den individuellen Bedarf der Patientinnen und Patienten ausgerichtete Versorgung sicher.

Um den wachsenden Anforderungen gerecht werden zu können, sind grundlegende Reformen der Rahmenbedingungen erforderlich, insbesondere:

  1. die Verbesserung der sektorenübergreifenden Versorgungsstrukturen und Förderung regionaler Netzwerke,
  2. die sinnvolle Weiterentwicklung der Personalausstattung,
  3. die Anpassung des Vergütungssystems,
  4. der Abbau überflüssiger Dokumentations- und Nachweispflichten,
  5. der Ausbau der Digitalisierung,
  6. die Berücksichtigung der besonderen Bedarfe bei der Versorgung von Kindern und Jugendlichen.

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