Stationäre und sektorenübergreifende datengestützte Qualitätssicherung

Krankenhäuser sind zur Qualitätssicherung verpflichtet

Gemäß § 136 Abs. 1 SGB V sind die nach § 108 SGB V zugelassenen Krankenhäuser in Deutschland zur Teilnahme an der externen Qualitätssicherung verpflichtet. Diese Verpflichtung reicht weit zurück: Bereits im Jahr 1996 wurde flankierend mit der Einführung der Fallpauschalen und Sonderentgelte auch die externe stationäre Qualitätssicherung durch Landesverträge gesetzlich verankert. Derzeit werden in 24 Qualitätssicherungsverfahren Daten von den Krankenhäusern erhoben und einer externen Auswertung zugeführt. Die Grundlage hierfür bilden die Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern (QSKH-RL) und die Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung (DeQS-RL).

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