Bewertung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden im G-BA

Methodenbewertung nach §§ 135, 137c, 137e SGB V

Auf Antrag von gesetzlich festgelegten Antragsberechtigten werden im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) Untersuchungs- und Behandlungsmethoden für den ambulanten oder stationären Sektor bewertet.

Im Fazit dieser Beratungen  sind folgende Beschlussqualitäten möglich:

  • Die Methode wird in den Leistungskatalog aufgenommen beziehungsweise bleibt als Versorgungsangebot erhalten.
  • Die Methode wird nicht in den Leistungskatalog aufgenommen beziehungsweise wird ausgeschlossen.
  • Das Bewertungsverfahren wird zeitlich befristet ausgesetzt und dabei ggf. eine Richtlinie zur Erprobung beschlossen.

Die Richtlinie Methoden Krankenhausbehandlung (gemäß § 137c SGB V ) und die Richtlinie Methoden Vertragsärztliche Versorgung (gemäß § 135 SGB V) des G-BA in der aktuell gültigen Fassung können Sie über die unten angegebenen Links erreichen.

Die Richtlinie Methoden Krankenhausbehandlung listet in aggregierter Form die Leistungen auf, die im stationären Sektor von der GKV-Leistungspflicht ausgenommen wurden, die bestätigt worden sind und zu welchen Methoden noch keine abschließende Entscheidung vorliegt (ausgesetzte Methoden).

Die Richtlinie Methoden Vertragsärztliche Versorgung listet in aggregierter Form die Leistungen auf, die im ambulanten Sektor von der GKV-Leistungspflicht umfasst sind, von dieser ausgeschlossen wurden und zu welchen Methoden noch keine abschließende Entscheidung vorliegt (ausgesetzte Methoden).

Tiefergehende Informationen zu ausgewählten Beschlüssen des G-BA finden Sie in unserem Downloadbereich.

Seit dem 01.01.2012 haben zudem Hersteller eines Medizinprodukts die Möglichkeit, einen Antrag auf Erprobung zu stellen. Hierfür hat der Antragsteller unter anderem aussagekräftige Unterlagen zum Potenzial der betreffenden Methode vorzulegen.

In unserem Downloadbereich finden Sie die Erprobungsrichtlinien, die bisher vom G-BA beschlossen wurden. 

Links

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