• Die Ergänzungsvereinbarung zwischen der DGUV und DKG tritt bekanntermaßen am 01.07.2018 in Kraft. In Abstimmung mit der DGUV ist der neue einheitliche Entlassungsbericht erstmals bei Patienten anzuwenden, die ab dem 01.07.2018 im Krankenhaus aufgenommen werden. Bei der Entlassung von Patienten, die bereits vor dem 01.07.2018 aufgenommen wurden, aber am 01.07.2018 oder später entlassen werden, kann noch der bisherige Entlassungsbrief des Krankenhauses verwendet werden.

• Um den Krankenhäusern ausreichend Zeit für die Einführung des neuen einheitlichen Entlassungsberichts zu geben, haben sich die DKG und die DGUV überdies auf einen Übergangszeitraum von 3 Monaten ab dem 01.07.2018, also bis zum 30.09.2018, verständigt. Innerhalb dieses Zeitraumes werden von den Berufsgenossenschaften in den entsprechenden Fallkonstellationen weiterhin auch noch die vom Krankenhaus bis dahin verwendeten Entlassungsbriefe anstelle des neuen einheitlichen Entlassungsberichts als rechnungsbegründende Unterlagen akzeptiert. Allerdings besteht in diesen Fällen dann kein Anspruch auf die Berichtsgebühr in Höhe von 8 EUR.

• Die Abrechnung der Berichtsgebühr soll im Zusammenhang mit der elektronischen Abrechnung der stationären Behandlung erfolgen. Zu dem dazu erforderlichen Entgeltschlüssel wird demnächst informiert.

Der neue einheitliche Entlassungsbericht wurde zwischenzeitlich von der DGUV redaktionell überarbeitet und ist diesem Rundschreiben beigefügt. Das Formular kann auch auf der Internetseite der DKG in PDF- und Wordformat heruntergeladen werden. Auch die DGUV wird in den nächsten Tagen auf ihrer Internetseite eine Downloadmöglichkeit bereitstellen.