Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und Deutsches Krankenhausinstitut (DKI) haben am 25. September unter www.krankenhaus-nachhaltig.de eine gemeinsame Website rund um Nachhaltigkeit und Klimaanpassung im Krankenhaus gelauncht. Das Angebot richtet sich vorwiegend an die für Klimaschutz und Nachhaltigkeit Verantwortlichen in den Kliniken und soll ihnen ganz praktisch dabei helfen, sich in den vielfältigen Anforderungen, Fördermöglichkeiten und Handlungsfeldern zurechtzufinden und konkrete Projekte vor Ort umzusetzen.
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat auf ihrem Krankenhausgipfel in Berlin einen grundlegenden Kurswechsel bei Bürokratie und Qualitätssicherung eingefordert. Angesichts einer größer werdenden Schere zwischen Ein- und Ausgaben und kostspieligen Regulierungen, die nicht mehr der Qualitätssicherung in der Praxis dienen, schlägt sie vor, Qualitätssicherungsinstrumente dahingehend zu überprüfen, ob sie tatsächlich die Versorgung verbessern oder nur zu zusätzlichem Dokumentations- und Bürokratieaufwand führen. Entscheidend darf nicht mehr sein, dass jeder einzelne Schritt kleinteilig oder gar mehrfach dokumentiert wird, sondern dass die Behandlung erfolgreich in guter Qualität abgeschlossen wird. Nur durch konsequente Entbürokratisierung und die damit verbundenen Kosteneinsparungen können die Krankenhäuser mit den politisch beschlossenen Kürzungen ohne große Einschränkungen die Versorgung sichern.
Ein breites Bündnis aus Verbänden, Organisationen und Fachgesellschaften appelliert an die Bundesregierung, das bestehende Verbot des Inverkehrbringens von Nikotinbeuteln in Deutschland beizubehalten und konsequent durchzusetzen. Eine Aufhebung des Verbots wäre aus Sicht des Jugend- und Gesundheitsschutzes das falsche Signal. Mit großer Sorge beobachten wir deshalb konkrete Bestrebungen, die Zulassung des Verkaufs von Nikotinbeuteln in Deutschland voranzutreiben. Nikotinbeutel dürfen in Deutschland derzeit aufgrund ihrer Einordnung als neuartige Lebensmittel nicht in den Verkehr gebracht werden. Das Verbot muss bestehen bleiben. Eine Aufhebung würde die Verfügbarkeit, Sichtbarkeit und Vermarktungsmöglichkeiten dieser Nikotinprodukte erhöhen und damit den Einstieg in den Nikotinkonsum erleichtern, insbesondere auch für Menschen, für die andere Tabak- und Nikotinprodukte bislang nicht attraktiv sind. Zugleich würde sie die Anstrengungen zur Prävention von Nikotinabhängigkeit, insbesondere bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, erschweren.
Der 49. Deutsche Krankenhaustag in Düsseldorf thematisiert auch in diesem Jahr die gesamte Bandbreite gesundheits- und krankenhauspolitischer Fragen – mit besonderem Fokus auf die aktuellen Herausforderungen für die Krankenhäuser. Unter dem Generalthema „Sparen, umbauen, trotzdem versorgen – Worauf können die Krankenhäuser zukünftig vertrauen?“ findet der Kongress vom 16. bis 19. November 2026 im Rahmen der MEDICA in Düsseldorf statt. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Krankenhauspolitik und Finanzierung, Krankenhausreform und Strukturwandel, moderne Führung, die Zukunft des Arztberufs sowie die Situation der Pflege.
Zur öffentlichen Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestags zum Thema Reform der Notfallversorgung am morgigen Mittwoch, 9. September, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) Dr. Gerald Gaß mehr in dieser Pressemitteilung.
Eine neue Form der wohnortnahen medizinischen Versorgung kann starten: Der GKV-Spitzenverband, die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der Verband der Privaten Krankenversicherung haben sich darauf geeinigt, wie die Leistungen der geplanten sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtungen vergütet werden. Die Vereinbarung wurde einvernehmlich ausgehandelt und schafft Planungssicherheit sowohl für die Krankenhäuser als auch für die gesetzliche und private Krankenversicherung. Voraussichtlich ab Januar 2027 werden die ersten Häuser ihren Betrieb aufnehmen.
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) kritisiert die am Dienstag bekanntgewordenen Pläne von Bundesfinanzminister Klingbeil, die Zuckersteuer auch auf zuckerfreie bzw. süßstoffhaltige Getränke zu erheben und die Einnahmen nicht zweckgebunden für die Gesundheitsversorgung einzusetzen. Damit konterkariert die Steuer jeden präventiven Ansatz und wird zur reinen Getränkesteuer ohne Lenkungsform. Im Mittelpunkt steht nicht mehr, schädlichen Zuckerkonsum zu reduzieren, sondern die Haushaltslöcher zu stopfen. Die DKG fordert den Finanzminister auf, sofort von diesen Plänen Abstand zu nehmen.
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) begrüßt den Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann, Gewalttaten gegenüber Krankenhauspersonal künftig in Schnellverfahren zu ahnden.
Der heute veröffentlichte Jahresbericht des Medizinischen Dienstes (MD) zeigt, dass die Behandlungsqualität in den deutschen Krankenhäusern hoch ist und sich weiter verbessert hat. Mit 11.735 gemeldeten Verdachtsfällen im gesamten Gesundheitswesen hat sich deren Zahl 2025 im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um 569 Fälle verringert. Von diesen 11.735 hat sich bei näherer Betrachtung nur jeder vierte Fall als tatsächlicher Fehler bestätigt. Auch dieser Anteil ist im Vergleich zum Vorjahr spürbar gesunken. Der Anteil der bestätigten Behandlungsfehler im stationären Sektor liegt mit rund 1900 ebenfalls niedriger als im Vorjahr.