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Demonstrationen
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Tausende protestieren gegen Gesundheitskürzungsgesetz
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Tausende Menschen sind am Mittwoch dem Ruf der Gewerkschaft ver.di nach Hannover gefolgt, um auf der dortigen zentralen Demonstration gegen das Gesundheitskürzungsgesetz zu protestieren. Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist selbst von den Kürzungen betroffen, etwa in Form nicht refinanzierter Tarifsteigerungen für die Beschäftigten der Kliniken.
Aufgerufen hatte auch die Deutsche Krankenhausgesellschaft. Unser Vorstandsvorsitzender Dr. Gerald Gaß war einer der Redner auf der Bühne. Seine klare Botschaft: „Sparen ja, aber intelligent.“ Die DKG hat 25 konkrete Alternativvorschläge zur Entlastung der GKV-Finanzen eingebracht, die nicht auf Kosten der Beschäftigten und der gesetzlich Versicherten gehen, sondern zum Beispiel an überbordender Bürokratie oder an festgefahrenen und teuren Strukturen ansetzen. Vor allem aber fordern wir wie so viele andere, dass der Bund endlich seiner Pflicht nachkommt und die Beiträge für Bürgergeldbeziehende vollständig trägt, statt sie einseitig den gesetzlich Versicherten aufzubürden.
Bislang hält die Bundesregierung trotz der Proteste in Hannover und dezentral in Kliniken und Praxen an ihrem Kürzungsgesetz fest. „Wer mit dem Rasenmäher durch das Gesundheitswesen geht, zerstört Versorgung. Wer pauschal kürzt, schafft keine Reform. Wer Qualität will, muss Innovation ermöglichen“, so unser Vorstandsvorsitzender auf der ver.di-Bühne.
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Gesundheitskürzungsgesetz
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Noch vor einigen Monaten hatte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken den starken Widerstand gegen ihr Gesundheitskürzungsgesetz als Bestätigung für seine Richtigkeit abgetan: Wenn alle dagegen seien, müsse es ja gut sein. Schon damals zeigte sich ein Verständnis von Politik, das Reformen ausschließlich als Belastung und Kürzung versteht.
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Offener Brief
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Kommunen fordern Entlastung für Kliniken und Rettungsdienst
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In einem offenen Brief wenden sich Städtetag, Landkreistag, Städte- und Gemeindebund sowie das Rote Kreuz an Bundeskanzler Friedrich Merz, den GMK-Vorsitzenden Andreas Philippi sowie Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und fordern sie auf, dafür zu sorgen, dass Krankenhäuser und Rettungsdienste nicht weiter belastet werden.
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Online-Veranstaltung
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Wie digital sind Deutschlands Krankenhäuser?
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Das Konsortium „DigitalRadar“ präsentiert den aktuellen Stand der Digitalisierung in deutschen Kliniken. In einer Online-Veranstaltung am 17. Juni von 10 bis 11 Uhr werden die ersten Ergebnisse der dritten bundesweiten Reifegradmessung vorgestellt. Die Teilnahme an dem Webinar ist kostenlos und ohne vorherige Anmeldung möglich.
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CIRS-Fall des Monats
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Patient stürzt und blockiert Tür von innen
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Im CIRS-Fall des Monats geht es diesmal um eine alltägliche Gefahrensituation: Ein betagter und dementer Patient ist selbständig in seinem Zimmer aufgestanden, wollte dieses verlassen, stürzte aber direkt vor der Zimmertür. Da der gestürzte Patient die sich nach innen öffnende Tür nun blockierte, konnten die Mitarbeitenden nur sehr kompliziert Hilfe leisten. Das CIRS-Net erklärt, wie sich solchen Fällen vorbeugen lässt.
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Pressemitteilung
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06.07.2026
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DKG zu den Änderungen am Beitragssatzstabilisierungsgesetz
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Proteste und Warnungen prallen an der Politik ab – kalter Strukturwandel in der Krankenhausversorgung wird Realität
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Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) bewertet die heute vorliegenden Änderungsanträge zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz zwar in einzelnen Punkten als Verbesserungen gegenüber dem ursprünglichen Regierungsentwurf. An der grundsätzlichen Bewertung des Gesetzes ändere sich jedoch nichts. Die vorgesehenen massiven Einsparungen zulasten der Krankenhäuser bleiben bestehen und werden die wirtschaftliche Lage der Kliniken weiter verschärfen.
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Pressemitteilung
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03.07.2026
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DKG zur DKI-Auswertung „DKI Data Insight – Entwicklung der GKV-Ausgaben“
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Sonderauswertung des DKI widerlegt den Mythos vom Krankenhaus als Kostentreiber der GKV
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Die alten Vorwürfe, die Krankenhäuser seien Hauptverursacher der Finanzprobleme der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind schlichtweg falsch. Eine Sonderauswertung des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) zur Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben der GKV zeigt vielmehr: Die Krankenhausausgaben entwickeln sich seit Jahren unterdurchschnittlich, während die eigentlichen Ursachen der Finanzprobleme auf der Einnahmeseite liegen.
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Pressemitteilung
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02.07.2026
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DKG zum Zeitplan für das Beitragssatzstabilisierungsgesetz
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Regierung verabschiedet sich von demokratischen Mitwirkungsrechten
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Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) kritisiert den von der Bundesregierung vorgesehenen Zeitplan für das Beitragssatzstabilisierungsgesetz scharf. Nach den aktuellen Planungen soll der Gesundheitsausschuss bereits am Dienstag in einer Sondersitzung beraten, am Donnerstag der Bundestag und am Freitag der Bundesrat über das Gesetz abstimmen.
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