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Krankenhaus-CIRS-Netz Deutschland
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Fehlermeldesystem: Fall des Monats Januar 2024
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Patientensicherheit hat für die Krankenhäuser oberste Priorität. Das von der Bundesärztekammer (BÄK), dem Deutschen Pflegerat (DPR) und der DKG betriebene bundesweite Fehlermeldesystem „Krankenhaus-CIRS-Netz Deutschland“ (www.kh-cirs.de) stellt eingehende sicherheitsrelevante Ereignisse im Krankenhaus in einer Datenbank dar, die dem überregionalen, interprofessionellen und interdisziplinären Lernen dienen. Überregional bedeutsame Fälle erhalten eine Fachkommentierung und geben so Anregungen für das klinische Risikomanagement im Krankenhaus. Die Beteiligung der Krankenhäuser an Lern- und Berichtssystemen wächst stetig. Das zeigt die kontinuierlich ansteigende Anzahl an Konformitätserklärungen, die den Krankenhäusern ausgestellt werden, um Zuschläge für ihre Meldungen zu erhalten. Aktuell befinden sich über 3.4000 kommentierte CIRS-Meldungen in der Datenbank des KH-CIRS-Netz Deutschland. Diese sind über die Homepage des KH-CIRS-Netz D aufzurufen.
Im „Fall des Monats Januar 2024“ des Krankenhaus-CIRS-Netz Deutschland geht es um ungeeignete Schnabelbecher mit der Aufforderung, Trinkhilfen für Patientinnen und Patienten zu optimieren. Es mehren sich die Beobachtungen, dass sich Patientinnen und Patienten häufiger mit Getränken überschütten oder die vollen Becher aus den Betten fallen, wenn sie zu schwach sind, diese zu halten. Es gibt erste Lösungsversuche, z.B. der Anschaffung von auslaufsicheren Bechern mit Trinkrand und beidseitigen Griffen. Der Fachkommentar geht ausführlich auf die Notwendigkeit ein, dass gerade ältere schwache Patienteninnen und Patienten eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr benötigen, was durch ungeeignete Trinkbecher eingeschränkt sein kann. Krankenhäuser können über die Nutzerkommentar-Funktion auf der Homepage des Krankenhaus-CIRS-Netz Deutschland eigene Lösungsvorschläge eingeben, um sie mit anderen Einrichtungen zu teilen.
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