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Reformjahr 2024
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Stehende Züge, geschlossene Praxen und geparkte Trecker
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2024 hat so begonnen, wie 2023 endete – mit Streik und Stillstand. Zwischen den Jahren machten die Arztpraxen zu, um für die Entbudgetierung zu demonstrieren. Das war praktisch, denn zwischen den Jahren haben die Praxen sowieso schon geschlossen. Weitere Aktionen haben nun die Fachärzte angekündigt. Dann werden noch mehr Patienten die Notfallambulanzen der Krankenhäuser fluten.
Zu Beginn des Jahres legten Bauern und Lokomotivführer große Teile des Landes lahm. Immer mehr entsteht der Eindruck, dass man Forderungen nur noch durchsetzen kann, wenn man immer lauter wird, immer massiver streikt und blockiert. Unser Protest ist bisher sachlich und zielgerichtet auf die Politik. Wir sind unserer Verantwortung gegenüber den Patientinnen und Patienten bewusst. Aber auch bei uns werden die Stimmen lauter.
Wir brauchen umgehend in diesem Jahr die wirtschaftliche Sicherung der Kliniken, denn sonst ist mit einer Rekordanzahl von Insolvenzen zu rechnen. Und wir brauchen eine Krankenhausreform, die mit Bund und Ländern und auch mit den Krankenhäusern gemeinsam abgestimmt und entwickelt wird. Es gibt also in diesem Jahr viel zu tun. Wir als Verband aber auch die Krankenhäuser sind bereit.
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