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Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hatte Mitte Juni vor einer steigenden Anzahl an verschobenen, dringend notwendigen Operationen aufgrund von Lieferengpässen bei Spüllösungen gewarnt.
Betroffen waren insbesondere urologische Eingriffe, aber auch andere Operationen, die von der Verfügbarkeit von Spüllosungen abhängig sind. Zwischenzeitlich hat ein konstruktives Gespräch zwischen der DKG und Fresenius, dem größten von derzeit drei Herstellern, stattgefunden.
Nach Informationen des Herstellers ist die Nachfrage nach Spüllösungen seit dem Ende der Corona-Pandemie deutlich gestiegen. Dies führte zu steigenden Bestellungen von Spüllösungen beim Hersteller, die aufgrund voll ausgelasteter Produktionskapazitäten nicht bedient werden konnten.
Darüber hinaus ist eine verzögerte Lieferung der bestellten Mengen in den Monaten Februar bis Mai 2024 insbesondere durch Freigabe-Engpässe in der Produktion entstanden. Mittlerweile hat Fresenius bereits begonnen, die reduzierten Liefermengen durch Nachlieferungen auszugleichen, sodass sich die Lage wieder entspannen sollte. Auch soll das durchschnittliche, bisherige Liefervolumen für Deutschland zukünftig wieder erreicht werden.
Darüber hinaus wurden perspektivische Möglichkeiten des Herstellers besprochen, wie bei einem weiter hohen Bedarf an Spüllösungen auch die Belieferung gesteigert werden könnte.
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