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Internationales
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Eine japanische Delegation hat am Montag die DKG-Geschäftsstelle in Berlin besucht um sich über das deutsche und europäische Gesundheitssystem zu informieren. Geleitet wurde die Gruppe von Akira Morita, einem emeritierten Professor der Universität Tokio.
Die Gesundheitssysteme Deutschlands und Japans ähneln sich in vielen Facetten und stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Beide Länder verfügen über ein sehr dichtes Netz an Krankenhäusern und liegen bei der Anzahl der Krankenhausbetten pro Einwohner im OECD-Vergleich weit vorne.
Auch der demografische Wandel trifft beide Länder besonders stark – Japan ist das Flächenland mit der weltweit ältesten Bevölkerung, und auch in Deutschland gehört der Altersdurchschnitt zu den höchsten der Welt.
Die japanische Delegation informierte sich bei der DKG über die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens. Besonders von Interesse war dabei die Umsetzung des Europäischen Gesundheitsdatenraums (EHDS) sowie des Digital-Gesetzes (DigiG) und Gesundheitsdatennutzungsgesetzes (GDNG). Bisher gibt es in Japan noch keine vergleichbare Digital-Health-Gesetzgebung. Die medizinischen Einrichtungen nutzen verschiedene Systeme und Software. Die europäische Gesetzgebung in diesem Feld kann für Japan daher als Inspiration dienen.
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