Bei den Hinweisen zur Intensivbehandlung bei Erwachsenen (9-61) ist die Bedingung des Vorliegens eines Intensivbehandlungsbedarfs durch die Bedingung des Vorliegens eines Patientenmerkmals ersetzt worden. Beim Kode 9-643 (Mutter/Vater-Kind-Setting) ist im Hinweistext die Beschreibung „nach der Geburt“ gestrichen worden, sodass der Kode jetzt nicht mehr nur postpartal angewendet werden kann. Im Zusammenhang mit dem Mindestmerkmal „Standardisiertes Suchmedizinisches Assessment sowie Erhebung eines nicht substanzgebundenen Suchtverhaltens“ beim Kode 9-694 ist das Wort standardisiert gestrichen worden.

Zur sprachlichen Vereinheitlichung ist der Begriff Klinik an sämtlichen Stellen gestrichen und konsequent in Krankenhaus, Abteilung oder Therapiebereich überführt worden. Detaillierte Informationen über alle Änderungen können der DIMDI-Aktualisierungsliste zur Vorabfassung (Anlage 2) entnommen werden.

Da derzeit noch offene Fragen aus den Beratungen zu den OPS-Psych durch das DIMDI geklärt werden, kann es in der endgültigen amtlichen Fassung des OPS hierzu noch Änderungen gegenüber der Vorabfassung geben. Über die Veröffentlichung der endgültigen Fassung des OPS 2019 und die ggf. daraus resultierenden zusätzlichen Anpassungen werden wir Sie zeitnah informieren.

Zu den weiteren, nicht die OPS-Psych betreffenden Änderungen in der Vorabfassung des OPS 2018 möchten wir an dieser Stelle auf unser Rundschreiben Nr. 312/2018 verweisen.