Im Rahmen dieser Beratungen überprüft der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) überprüft die gegenständliche Behandlungsmethode daraufhin, ob der therapeutische Nutzen, die medizinische Notwendigkeit und die Wirtschaftlichkeit nach gegenwärtigem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse als erfüllt angesehen werden kann. Auf der Grundlage des Ergebnisses dieser Überprüfung entscheidet der G-BA darüber, ob die Methode ambulant zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung verordnet bzw. erbracht werden darf.

Mit der beigefügten Veröffentlichung im Bundesanzeiger vom 18.09.2018 (Anlage) wird insbesondere Sachverständigen der medizinischen Wissenschaft und Praxis, Dachverbänden von Psychotherapeuten- und Ärztegesellschaften und psychothera-peutischen Fachgesellschaften sowie Spitzenverbänden der Selbsthilfegruppen und Patientenvertretungen Gelegenheit geboten, erste Einschätzungen zum Beratungsgegenstand abzugeben. Die Einschätzungen zu dem oben genannten Beratungsthema sind anhand eines Fragebogens innerhalb einer Frist von einem Monat nach dieser Veröffentlichung möglichst in elektronischer Form an folgende E Mail-Adresse zu senden:  UKPS@g-ba.de

Den Fragebogen sowie weitere Erläuterungen finden Sie auf der Internetseite des G-BA unter:

https://www.g-ba.de354/informationen/beschluesse/3448/

Mit der Recherche, Darstellung und Bewertung des aktuellen medizinischen Wissensstandes zur „Unterkieferprotrusionsschiene bei leichter bis mittelgradiger obstruktiver Schlafapnoe bei Erwachsenen“ wurde das IQWiG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) beauftragt.