Der Gemeinsamen Bundesausschusses (G BA) beauftragte das IQWiG am 27.04.2017 mit der Bewertung der Vakuumversiegelungstherapie von Wunden. Inhalt dieses Auftrages ist die indikationsbezogene Recherche, Darstellung und Bewertung des aktuellen medizinischen Wissenstandes. Die Bearbeitung des Projekts „Vakuumversiegelungstherapie von Wunden (N17-01)“ wurde durch das IQWiG in die Teilprojekte „Vakuumversiegelungstherapie von Wunden mit intendierter sekundärer Wundheilung (N17-01A)“ und „Vakuumversiegelungstherapie von Wunden mit intendierter primärer Wundheilung (N17-01B)“ aufgeteilt. Der Vorbericht zur Vakuumversiegelungstherapie von Wunden mit intendierter primärer Wundheilung (N17-01B) soll im 4. Quartal 2018 erscheinen.

Mit dem vorliegenden Bericht legt das IQWiG seine (vorläufige) Bewertung für das Teilprojekt „Vakuumversiegelungstherapie von Wunden mit intendierter sekundärer Wundheilung (N17-01A)“ dar. Der spätere Abschlussbericht des IQWiG wird eine Grundlage für das Bewertungsverfahren des G BA nach § 135 Abs. 1 sowie § 137c SGB V (Bewertung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden im vertragsärztlichen Bereich sowie im Krankenhaus) darstellen.

In seinem Vorbericht kommt das IQWiG zu folgendem Fazit:

„Für einen erheblichen Teil der Studien zur Vakuumversiegelungstherapie von Wunden mit intendierter sekundärer Wundheilung

das IQWiG hat am 28.08.2018 den oben genannten Vorbericht veröffentlicht. Bis zum 25.09.2018, 12:00 Uhr können Interessierte hierzu beim IQWiG Stellung nehmen.

Der Gemeinsamen Bundesausschusses (G BA) beauftragte das IQWiG am 27.04.2017 mit der Bewertung der Vakuumversiegelungstherapie von Wunden. Inhalt dieses Auftrages ist die indikationsbezogene Recherche, Darstellung und Bewertung des aktuellen medizinischen Wissenstandes. Die Bearbeitung des Projekts „Vakuumversiegelungstherapie von Wunden (N17-01)“ wurde durch das IQWiG in die Teilprojekte „Vakuumversiegelungstherapie von Wunden mit intendierter sekundärer Wundheilung (N17-01A)“ und „Vakuumversiegelungstherapie von Wunden mit intendierter primärer Wundheilung (N17-01B)“ aufgeteilt. Der Vorbericht zur Vakuumversiegelungstherapie von Wunden mit intendierter primärer Wundheilung (N17-01B) soll im 4. Quartal 2018 erscheinen.

Mit dem vorliegenden Bericht legt das IQWiG seine (vorläufige) Bewertung für das Teilprojekt „Vakuumversiegelungstherapie von Wunden mit intendierter sekundärer Wundheilung (N17-01A)“ dar. Der spätere Abschlussbericht des IQWiG wird eine Grundlage für das Bewertungsverfahren des G BA nach § 135 Abs. 1 sowie § 137c SGB V (Bewertung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden im vertragsärztlichen Bereich sowie im Krankenhaus) darstellen.

In seinem Vorbericht kommt das IQWiG zu folgendem Fazit:

„Für einen erheblichen Teil der Studien zur Vakuumversiegelungstherapie von Wunden mit intendierter sekundärer Wundheilung liegen keine Daten vor.

Der Hersteller KCI Medizinprodukte GmbH / Acelity hat trotz einer schriftlichen Vereinbarung für einen erheblichen Teil der Patientinnen und Patienten der von ihm gesponserten Studien keine verwertbaren Daten zur Verfügung gestellt.

Auch für den verbleibenden, nicht von KCI gesponserten Studienpool ergibt sich aufgrund eines Anteils fehlender Daten von mehr als 30 % ein potenzieller Publikationsbias.

Eine Berücksichtigung der verfügbaren limitierten Daten würde zu potenziell hochgradig verzerrten Ergebnissen führen. Diese Daten stellen somit keine valide Grundlage für eine Nutzenbewertung dar.

Auf Basis dieser Sachlage kann kein Anhaltspunkt für einen höheren oder geringeren Nutzen oder Schaden der Vakuumversiegelungstherapie von Wunden mit intendierter sekundärer Wundheilung im Vergleich zu einer Standard-Wundtherapie festgestellt werden.“

Vor dem Hintergrund des Bewertungsverfahrens nach § 137c SGB V ist die Thematik für Krankenhäuser von Relevanz. Wir möchten Sie daher bitten, die Ihnen angeschlossenen Krankenhäuser kurzfristig über diesen Vorbericht und das damit verbundene Stellungnahmeverfahren zu informieren, damit auf diesem Gebiet klinisch tätige Experten den Bericht bewerten und eine fachlich dezidierte Stellungnahme abgeben können.

Bei der Abgabe von Stellungnahmen bestehen formale Anforderungen seitens des IQWiG. Hier sind der „Leitfaden zum Stellungnahmeverfahren zu Vorberichten des Institutes“, das „Formblatt zur schriftlichen Stellungnahme zum Vorbericht“ und das „Formblatt Interessenkonflikte“ zu berücksichtigen. Der Vorbericht und die genannten Formulare sind unter

https://www.iqwig.de/de/projekte-ergebnisse/projekte/nichtmedikamentoese-verfahren/n-projekte/n17-01a-vakuumversiegelungstherapie-von-wunden-mit-intendierter-sekundaerer-wundheilung.9654.html

im Internet abrufbar.