Der G-BA entscheidet einmal jährlich im Rahmen seiner Haushaltsaufstellung für das Folgejahr nach pflichtgemäßem Ermessen unter Berücksichtigung der vorliegenden Potenzialfeststellungen über die Einleitung eines Beratungsverfahrens zu einer entsprechenden Erprobungsrichtlinie.

Auf dieser Grundlage hat der G-BA in seiner Plenumssitzung am 16.08.2018 beschlossen, Beratungsverfahren für Erprobungsrichtlinien zu folgenden Methoden einzuleiten:

•    Amyloid- Positronenemissionstomographie (PET) bei Demenz unklarer Ätiologie

•    Pulsierende elektromagnetische Felder bei Knochenheilungsstörungen der langen Röhrenknochen

•    Stereotaktische Radiochirurgie mit Kobalt-60-Gammastrahlungsquellen von interventionsbedürftigen Akustikusneurinomen in der Primärbehandlung, die den Hirnstamm nicht erreicht haben (Stadium maximal T3a gemäß Hannover-Klassifikation)

•    Stereotaktische Radiochirurgie mit Kobalt-60-Gammastrahlungsquellen von operablen Hirnmetastasen

•    Stereotaktische Radiochirurgie mit Kobalt-60-Gammastrahlungsquellen von interventionsbedürftigen Rezidiven eines Hypophysenadenoms nach erfolgter Resektion

•    Stereotaktische Radiochirurgie mit Kobalt-60-Gammastrahlungsquellen von unvorbehandelten zerebralen arteriovenösen Malformationen mit einem Nidus-Durchmesser bis 30 mm, für die eine Behandlung mittels Embolisation beziehungsweise Mikrochirurgie nicht infrage kommt.

Über den Fortgang der Beratungsverfahren werden wir Sie zeitnah unterrichten.

Weiterführende Informationen finden Sie in der Bekanntmachung vom 16.08.2018 unter folgendem Link: https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/3458/