Die entsprechenden Beratungen wurden durch einen Antrag auf Methodenbewertung (gemäß § 137c SGB V) vom 29. April 2004 des Verbands der Angestellten-Krankenkassen e. V. und der Arbeiter-Ersatzkassen-Verband e. V. ausgelöst. Die Beschlussfassung zur Methodenbewertung war im Hinblick auf eine Erprobungsrichtlinie ausgesetzt worden, da die Methode das Potenzial einer Behandlungsmethode besitzt, aber vorliegende Informationen nicht darauf schließen ließen, dass vorhandene Erkenntnislücken durch Ergebnisse abgeschlossener oder laufender Studien geschlossen werden können. Daher initiierte der G-BA zeitgleich eine Erprobungsstudie, welche die noch fehlenden Ergebnisse für eine abschließende Nutzenbewertung generieren soll. Hierüber hatten wir Sie mit unserem Schreiben vom 26.01.2017 ausführlich informiert.

Gemäß § 137e Abs. 5 SGB V beauftragt der G-BA im nächsten Schritt eine unabhängige wissenschaftliche Institution für die wissenschaftliche Begleitung und Auswertung der Erprobung. Die Auswahl der unabhängigen wissenschaftlichen Institution erfolgt im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung und inkludiert einen Teilnahmewettbewerb. Die Teilnehmer dieser Erprobungsstudie (Prüfzentren) werden im weiteren Verlauf von der unabhängigen wissenschaftlichen Institution ausgewählt.

Wir möchten Sie nunmehr in Kenntnis setzen, dass der G-BA am 23.03.2018 das gegenständliche Vergabeverfahren eröffnet und im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat. Nähere Informationen zur Veröffentlichung und zu dem Vergabeverfahren erhalten Sie unter folgendem Link auf der Homepage des G-BA:

    https://www.g-ba.de/institution/struktur/geschaeftsstelle/ausschreibungen/

Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge ist der 15. Mai 2018, 14 Uhr.

Krankenhäuser, die an einer wissenschaftlichen Begleitung und Auswertung der Erprobung oder an einer Teilnahme als Prüfzentrum interessiert sind, sollten die weiteren Entwicklungen aufmerksam verfolgen.