Die Krankenkassen haben demnach im 1.-3. Quartal 2018 einen Überschuss von rund 1,9 Mrd. € erzielt. Die Finanzreserven stiegen somit auf rund 21 Mrd. €. Die Finanz¬reserven des Gesundheitsfonds sind aufgrund des saisonbedingten Ausgabenüber¬hangs um 3,26 Mrd. € zurückgegangen. Dies liegt daran, dass die Einnahmen des Gesundheitsfonds unterjährigen Schwankungen unterliegen. Die Einnahmen aus der Verbeitragung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie die Zusatzeinnahmen aus der Rentenanpassung kommen erst in den letzten beiden Monaten des Jahres zum Tragen.

Die Gesamtausgaben der GKV sind im Vergleich zum 1.-3. Quartal des Vorjahres um 2,9 % je Versicherten (insgesamt 3,8 %) bei deutlich steigenden Versichertenzahlen (+ 0,8 %) gestiegen. Die gesamten Leistungsausgaben sind um 2,9 % je Versicherten (insgesamt 3,7 %) gestiegen. Die Verwaltungskosten der Kassen sind um 5,2 % gestiegen.

Der Ausgabenzuwachs für die Krankenhausbehandlung betrug im gleichen Zeitraum 2,1 % je Versicherten (insgesamt 2,9 %) und liegt somit unter dem Anstieg der gesamten Leistungsausgaben der gesetzlichen Krankenkassen. Absolut sind die GKV-Krankenhausausgaben im Vergleich zum 1.-3. Quartal des Vorjahres um 1,64 Mrd. € angestiegen.

Die DKG hat mit beigefügter Pressemitteilung auf die Veröffentlichung reagiert

(Anlage 2).