Die Gesamtkosten der Krankenhäuser sind im Jahr 2017 um 4,0 % auf 105,7 Mrd. Euro angestiegen. Der Kostenanstieg setzt sich zusammen aus einem Anstieg der Personalkosten um 4,5 % auf 63,8 Mrd. Euro und der Sachkosten um 3,1 % auf 39,1 Mrd. Euro. Der Anstieg der Personalkosten ist u. a. auf einen deutlichen Anstieg der Beschäftigungszahlen im Krankenhaus (insgesamt + 1,8 %) zurückzuführen. Dabei nahm gegenüber 2016 die Zahl der Beschäftigten im ärztlichen Bereich um 3,1 %, bei nicht-ärztlichem Personal um 1,6 % zu. Auf den stationären Bereich (bereinigt um Ambulanz, wissenschaftliche Forschung und Lehre sowie sonstiger Abzüge) entfielen 91,3 Mrd. Euro (+ 3,9 %).

Im Jahr 2017 wurden 19,4 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär im Krankenhaus behandelt. Die Kosten je stationären Behandlungsfall betrugen 4.695 Euro im Bundesdurchschnitt, was einer Steigerung um 4,4 % gegenüber 2016 entspricht.

Eine Übersicht der Eckdaten 2016 und 2017 sowie die Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes finden Sie in der Anlage. Die gesamte Statistik „Kostennachweis der Krankenhäuser“ ist über die Website des Statistischen Bundesamtes (destatis.de) abrufbar.