Die Empfehlung kann auch unter folgendem Link heruntergeladen werden:

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Krankenhaushygiene/Kommission/Downloads/KRINKO_Empf_Gefaess_FrueNeugeb.pdf?__blob=publicationFile  

Ziel dieser Empfehlung ist es, bei intensivmedizinisch behandelten Früh- und Neugeborenen das Risiko von Infektionen zu senken, die von Gefäßkathetern ausgehen (CRBSI) bzw. mit dem Einsatz von Gefäßkathetern assoziiert sind (CABSI).

Neonatologische Intensivpatienten stellen eine Patientengruppe mit ganz eigenem Risikoprofil dar. Neben periphervenösen Verweilkanülen (PVK) kommen Nabelvenenkatheter [NVK], Nabelarterienkatheter [NAK] und periphervenöse Einschwemmkatheter mit sehr kleinem Lumen [PICC]) zum Einsatz und sind somit ein Alleinstellungsmerkmal dieser Population dar. Zudem bedürfen bestimmte Präventionsmaßnahmen (z. B. die Hautantisepsis, die Antisepsis am Nabelstumpf, die Verwendung von Antibiotika-imprägnierten Kathetern, die prophylaktische Gabe von Antibiotika) eine speziell auf diese Patientengruppe bezogene Risikoanalyse und Risikobewertung.

Die neue Empfehlung aktualisiert die „Empfehlung zur Prävention nosokomialer Infektionen bei neonatologischen Intensivpflegepatienten mit einem Geburtsgewicht unter 1500 g“ von 2007 in Bezug auf die darin enthaltenen Aussagen zur Prävention von Gefäßkatheter-assoziierten Infektionen (Abschnitte 3.4 bis einschließlich 3.7).

Die Details entnehmen Sie bitte der beigefügten Anlage.