Mit der neuen Empfehlung wird die Empfehlung aus 2007 (Prävention postoperativer Infektionen im Operationsgebiet) aktualisiert und mit drei weiteren, das Thema behandelnden früheren Empfehlungen (Anforderungen der Hygiene bei Operationen und anderen invasiven Eingriffen, Anforderungen der Hygiene beim ambulanten Operieren in Krankenhaus und Praxis, Kommentar der KRINKO zur DIN 1946-4) zusammengefasst.

Im Editorial des Bundesgesundheitsblatts wird dazu Folgendes ausgeführt:

„Ziel war es, eine aktuelle und praktischen Bedürfnissen entsprechende Handreichung zur Vermeidung von Infektionen im Operationsgebiet zu verfassen. […] Die vorliegende Empfehlung zur Prävention von postoperativen Wundinfektionen möchte den Blick für Infektionsrisiken schärfen und Wege zu deren Beherrschung aufzeigen. Sie sieht die verschiedenen präventiven Handlungsfelder dabei nicht unverbunden nebeneinander stehend, sondern sich ausdrücklich einander wechselseitig verstärkend.“

Demgemäß seien die wichtigsten Prinzipien:

-    Vermeidung der Kontamination der Wunde (Asepsis und Antiseptik)

-    gute Operationstechnik

-    Berücksichtigung von disponierenden Faktoren und Begleiterkrankungen beim Patienten

-    gute organisatorische und bauliche Bedingungen

Die Details entnehmen Sie bitte der beigefügten Anlage 1.

Ebenfalls im Bundesgesundheitsblatt 4/2018 wurde ein Erratum zu „Teil 1 – Nichtgetunnelte zentralvenöse Katheter“ der KRINKO-Empfehlung „Prävention von Infektionen, die von Gefäßkathetern ausgehen“ veröffentlicht (Anlage 2).