Bereits 2016 war eine Pilotstudie zur Influenza-Impfung an zwei Universitätskliniken durchgeführt worden, deren Ergebnis im Epidemiologischen Bulletin (Nr. 47 vom 28. November 2016) veröffentlicht wurde. Im Sommer letzten Jahres wurde dann eine erste bundesweite Befragung durchgeführt, an der knapp 6.000 Mitarbeiter aus 54 Kliniken teilgenommen haben.

Auch in diesem Jahr wird wieder eine Befragung stattfinden. Um möglichst präzise Aussagen über die Impfquote treffen zu können, ist eine Teilnahme möglichst vieler Kliniken notwendig. Daher hat das RKI die DKG-Geschäftsstelle um Unterstützung gebeten.

Die DKG unterstützt und befürwortet das Anliegen des RKI und bittet die Krankenhäuser, zahlreich an der Befragung teilzunehmen.

Krankenhäuser, die sich zur Teilnahme melden, benennen eine „zentrale Person“, an die der Link zum Onlinefragebogen geschickt wird. Diese „zentrale Person“, z. B. der Betriebsarzt der jeweiligen Klinik, verteilt den Link dann an alle Mitarbeiter des Krankenhauses, die eine geschäftliche E‐Mail‐Adresse besitzen, weiter. Die Erhebung der Informationen erfolgt mittels eines kurzen Online‐Fragebogens, dessen Beantwortung maximal 5 Minuten beansprucht und Fragen zu folgenden Themenkomplexen beinhaltet:

•    Soziodemographische Charakteristika

•    Impfstatus Influenza

•    Motivation für bzw. gegen die Inanspruchnahme der Influenza‐Impfung

Das RKI wird jeder Einrichtung eine individuelle Rückmeldung zu deren Impfquoten (gesamt und stratifiziert nach Berufsgruppen) geben. Nach außen werden nur aggregierte Daten kommuniziert.

Informationen zum Studiendesign sowie der Fragebogen sind als Anlagen 1 und 2 beigefügt.

Interessierte Kliniken melden sich bitte bis spätestens

Mittwoch, den 11. April 2018

telefonisch (030 / 18754-3215 oder 030 / 18754-3795) oder per E-Mail (Grippeimpfung@rki.de) beim Studienteam im Fachgebiet Impfprävention des RKI.