Mit Beschluss vom 16. Juni 2016 wurde das IQTIG mit der Weiterentwicklung des QS-Verfahrens „Versorgung von volljährigen Patienten und Patientinnen mit Schizophrenie, schizotypen und wahnhaften Störungen“ beauftragt.

Das IQTIG hat am 22. Dezember 2017 einen Abschlussbericht zur Aktualisierung und Erweiterung des oben genannten QS-Verfahrens sowie am 31. Mai 2018 einen Nachbericht zum Qualitätsaspekt „Teilhabe“ vorgelegt. Mit Beschluss des G-BA vom 17. Januar 2019 sind die Berichte zur Veröffentlichung freigegeben worden. Der Beschluss, zusammen mit den Berichten, ist unter https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/3660/ abrufbar. Eine Veröffentlichung des Abschlussberichtes zur Entwicklung einer Patientenbefragung wurde noch nicht beschlossen.

Weiterführend wurde das IQTIG mit Beschluss vom 17. Januar 2019 (abrufbar unter: https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/3665/) auf Grundlage des Abschlussberichtes zunächst beauftragt, eine Prüfung und Aktualisierung des vorliegenden Indikatorensets durchzuführen. Im Anschluss soll das IQTIG im Rahmen einer Machbarkeitsprüfung u.a. die Verständlichkeit und Praktikabilität der Vorgaben zur Datenerfassung und die Verfügbarkeit der zu erfassenden Informationen bei den Leistungserbringern überprüfen.

Aus Sicht der DKG sollten alle vom IQTIG bisher erarbeiteten Qualitätsindikatoren in die Überarbeitung des Indikatorensets und in die Prüfung der Machbarkeit einbezogen werden. Dazu sollten zur Darstellung von Systemqualität nicht nur sozialdatenbasierte Qualitätsindikatoren zur Anwendung kommen können, da Versorgungsqualität in der Psychiatrie nicht nur aus den Behandlungsabschnitten jedes einzelnen Leistungserbringers, sondern insbesondere auch auf der Systemebene zu bewerten ist. Diese Position, die gemeinsam von der DKG, der Patientenvertretung, vom IQTIG, der Bundespsychotherapeutenkammer und den Ländervertretern getragen wurde, konnte sich nicht gegen die Stimmen des GKV-SV, der KBV und der unparteiischen Mitglieder durchsetzen.