Da eine Nachlieferung der eGK-Versichertennummer derzeit zum Teil mit erheblichem Aufwand für die Krankenhäuser verbunden ist, weisen wir in Abstimmung mit dem IQTIG ferner darauf hin, dass eine Nachlieferung unter aufwendiger Recherche für die Krankenhäuser nicht erforderlich ist. In diesen Fällen sollten jedoch die beiden Datenfelder „Institutionskennzeichen der Krankenkasse der Versichertenkarte“ und „besonderer Personenkreis“ befüllt werden, sofern diese Angaben dem Krankenhaus bekannt sind. Diese Datenfelder dienen der Identifizierung von Kindern, die in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind. Auf diese Weise können die Namensangaben der Mutter exportiert und zur Verknüpfung herangezogen werden.

Im Übrigen gilt die Stichtagsregelung, d.h. gemäß QSKH-RL erfolgt die Erstellung der Sollstatistik bis zum 15. Februar des der Datenerhebung nachfolgenden Jahres. Liegt die eGK bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht vor, sind die fehlenden Daten nicht mehr nachzuliefern.

Die DKG wird im G-BA auf die späte Bereitstellung der eGK-Versichertennummer durch die Krankenkassen hinweisen und den GKV-SV darum bitten, bei seinen Mitgliedern auf eine zeitnahe Lösung dieser Problematik hinzuwirken.