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Pressemitteilungen

Zeitschrift "das Krankenhaus"

­"das Krankenhaus" - Das monatliche Magazin zum Thema Krankenhaus

www.daskrankenhaus.de

Pressemitteilungen

Pflegepersonalquote mit medizinischen Risiken

Mit der Veröffentlichung der Berichte über den sogenannten klärenden Dialog zur Qualitätssicherungs-Richtlinie Früh- und Reifgeborene kann die erste gesicherte Bilanz über die Pflegepersonalquoten in der Perinatalversorgung gezogen werden. Die Berichte machen sehr deutlich, dass die hohen und unflexiblen Personalanforderungen schlicht und ergreifend nicht umsetzbar sind. "Die Daten zeigen deutlich auf, dass die durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) durchgesetzte Eins-zu-eins-Betreuung (eine Pflegekraft darf pro Schicht nur ein Frühchen betreuen) realitätsfern ist. Von 215 Perinatalzentren haben insgesamt 180 gegenüber dem G-BA gemeldet, die Pflegepersonalquoten nicht erfüllen zu können. Aus den Berichten geht hervor, dass vor allem die fehlende Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal am Arbeitsmarkt, hohes bzw. unvorhergesehenes Patientenaufkommen und akuter bzw. unvorhergesehener Personalausfall ursächlich sind, also alles Gründe, auf die das Krankenhaus nur begrenzten Einfluss hat", erklärte Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG).

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Digitalisierung der Gesundheit: Sascha Lobo trifft Krankenhaus

Der 41. Deutsche Krankenhaustag widmet sich in diesem Jahr in mehreren Veranstaltungen und Workshops speziell dem Thema "Digitalisierung". Die digitalisierte Erhebung und Verarbeitung von Informationen spielt heute auch in den Kliniken eine wesentliche Rolle. Neue Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten zum Wohle der Patienten, verbesserte Kommunikationsprozesse zwischen Leistungserbringern, Effizienzsteigerungen und mögliche Kostensenkungen - die Hoffnungen und Erwartungen, die mit der Digitalisierung verbunden sind, erscheinen unbegrenzt. Inzwischen ist manches Krankenhaus gar auf dem Weg in eine "papierlose" Zukunft. Aber was ist überhaupt ein "digitales Krankenhaus" und wie wird die Digitalisierung die Krankenhäuser von heute verändern?

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Erheblicher Korrekturbedarf bei der Pflegereform - 500-Millionen-Euro-Kürzung gefährdet Personalaufbau

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) fordert dringende gesetzliche Korrekturen, um der angespannten wirtschaftlichen Lage der Kliniken entgegen zu wirken und das Ziel der Personalstärkung auch tatsächlich erreichen zu können. "Die zentrale Quelle für die Finanzierungsproblematik ist die Unterfinanzierung im Personalbereich. Die Krankenhäuser haben im Jahr 2017 mehr als 10.000 zusätzliche Vollkräfte eingestellt. Dahinter steht ein Personalkostenzuwachs von 0,6 Milliarden Euro. Hinzu kommen die Tarifsteigerungen in 2017 mit 2,26 Milliarden Euro. Dem stehen Erlöse aus der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) von gerade mal 1,19 Milliarden Euro gegenüber. Dies macht deutlich, wie groß die Finanzierungslücke der Krankenhäuser bei den Personalkosten ist, uns fehlen allein im Jahr 2017 mehr als eine Milliarde Euro", erläuterte DKG-Präsident Dr. Gerald Gaß.

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Finanzierungsvereinbarung für die Telematikinfrastruktur der Krankenhäuser unterzeichnet

Der GKV-Spitzenverband und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) haben sich auf eine Finanzierungsvereinbarung für die Ausstattungs- und Betriebskosten im Rahmen der Einführung und des Betriebs der Telematikinfrastruktur (TI) gemäß § 291a Abs. 7a SGB V ab Oktober 2018 geeinigt. Es wurden Pauschalen festgelegt, die eine Ausstattung der Krankenhäuser mit Kartenterminals, Konnektoren und den notwendigen digitalen Zertifikaten abdecken. Ebenfalls über die Pauschalen abgedeckt sind die mit dem Anschluss an die TI einhergehenden Anpassungen der Infrastrukturen, der Software und der Betriebskonzepte. Dafür stellt die GKV über 400 Millionen Euro zur Verfügung. Ebenfalls wurden Pauschalen für die jährlichen Betriebskosten festgelegt, die bei ca. 18 Millionen Euro liegen werden.

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Schlaganfallversorgung in Rheinland-Pfalz

Der Schlaganfall ist eine der häufigsten Todesursachen und sehr häufig ein Grund für Behinderung und Pflegebedürftigkeit. Durchschnittlich trifft es täglich 40 Menschen in Rheinland-Pfalz, also circa 12.000 Fälle im Jahr. Mit der Ausweisung von Schlaganfalleinheiten wurden in den letzten beiden Jahrzehnten grundlegende Fortschritte in der Versorgung gerade auch in der Fläche erzielt und immer weiter ausgebaut, zuletzt durch die Nutzung telemedizinischer Möglichkeiten wie dem telemedizinischen Schlaganfallnetzwerk Rheinland-Pfalz (TemeS).

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Überschüsse zu Lasten der Krankenhäuser

Zu dem GKV-Finanzergebnis des ersten Halbjahrs 2018 erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum:

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Debatte zur Widerspruchslösung dringend notwendig

Es ist sehr zu begrüßen, dass der Bundesgesundheitsminister die Debatte um die Widerspruchslösung bei der Organspende aktiv angehen will. Nur durch eine gesellschaftlich geführte Diskussion kann dauerhaft ein Klima erzeugt werden, in dem die Bereitschaft zur Organspende zunimmt und zeitgleich Ängste vor der Organspende abgebaut werden. "Ich persönlich befürworte die Widerspruchslösung, weil sie dazu führen wird, dass sich die Menschen frühzeitig gemeinsam mit ihren Angehörigen mit der Entscheidung für oder gegen die Organspende auseinandersetzen. Die heutige Situation, in der vielfach die Angehörigen mit dieser Frage erst konfrontiert werden, wenn der Patient unheilbar erkrankt oder bereits hirntot ist, ist für viele eine Überforderung", so der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Dr. Gerald Gaß.

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Bundesgesundheitsminister Spahn eröffnet Deutschen Krankenhaustag

Der Deutsche Krankenhaustag widmet sich auch in diesem Jahr der gesamten Bandbreite gesundheits- und krankenhauspolitischer Themen. Rund acht Monate nach der Regierungsbildung bietet er Gelegenheit, die ersten Konturen der Gesundheitspolitik zu diskutieren und neueste Trends in der Klinikbranche kennenzulernen. Doch auf welche gesetzgeberischen Vorgaben muss sich der stationäre Sektor in der neuen Legislaturperiode konkret einstellen? Wie geht es beispielsweise in Sachen Pflegepersonal-Stärkungsgesetz, Personalvorgaben oder Strukturentwicklung weiter? Und wie gut funktioniert eigentlich der Gemeinsame Bundesausschuss? Was können die Kliniken tun, um sich langfristig bei der Kommunikation im Digitalzeitalter optimal aufzustellen?

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Personalmindestvorgaben schaffen keine Pflegekräfte

Die in der Ministerverordnung zu den Pflegepersonaluntergrenzen vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) nunmehr festgesetzten Untergrenzen für den Pflegepersonaleinsatz in pflegesensitiven Abteilungen werden für viele Kliniken nicht zu erreichen sein. "Unrealistisch hoch angesetzt sind die Vorgaben für die Personalbesetzungen auf Intensivstationen. Die jetzt vom Ministerium festgelegten Untergrenzen liegen auf dem Niveau, das von Fachgesellschaften für eine qualitativ gute Versorgung gefordert wird. Das sind keine Mindestbesetzungsquoten. Auf den über 1.000 Intensivstationen in deutschen Krankenhäusern werden Patienten mit höchst unterschiedlichen Pflegebedarfen versorgt. Wenn nun für je zwei Patienten mindestens eine Pflegekraft als starre Norm vorgegeben wird, werden die Behandlungskapazitäten auf den Intensivstationen drastisch verknappt. Zahlreiche Kliniken mit Intensivstationen werden nicht mehr in der Lage sein, zusätzliche Patienten aufzunehmen, weil sie ansonsten die Personalvorgaben nicht mehr erfüllen", erklärte Dr. Gerald Gaß, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG).

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Patientensicherheit ist Leitschnur des Handelns

Patientensicherheit ist die Leitschnur des Handelns in deutschen Krankenhäusern. "Es ist erfreulich, dass das Aktionsbündnis Patientensicherheit klar feststellt, dass vieles erreicht wurde. Auffällig ist, dass die positiven Entwicklungen alle in den Krankenhäusern stattgefunden haben. Andere Bereiche des Gesundheitswesens werden hier nicht genannt. Dies zeigt, dass die Kliniken eine klare Vorreiterrolle einnehmen", erklärte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum.

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