Hochkarätige Referenten und prominente Köpfe aus Krankenhaus, Digitalwirtschaft und eHealth werden auf dem 41. Deutschen Krankenhaustag, der vom 12. bis 15. November im Rahmen der Medizinmesse MEDICA in Düsseldorf stattfindet, Einblicke in die digitale Zukunft der Kliniken geben. Klinikverantwortliche erfahren von den Experten, welche Strategien sie auf dem Weg in das Digitalzeitalter am besten anwenden und diskutieren gemeinsam Hintergründe und Lösungsansätze rund um das digitale Krankenhaus.

Bei der „ENTSCHEIDERFABRIK“ wird es um die Frage gehen, wie die großen Chancen der Digitalisierung genutzt und Eingang in die Versorgungsrealität finden können. So werden Themen wie die „Beseitigung des WhatsApp-Dilemmas durch sichere mobile Krankenhaus-Kommunikationslösungen“ ebenso vorgestellt wie Projekte „Digitalisierung 4.0: IHE XDS Connector für Apple HealthKit und CareKit“ oder „Virtuelle Videokonferenzen auf Basis einer IHE-konformen Vernetzungsplattform: Von Arzt zu Arzt und Patient“. Vorträge wie „Fallakte Plus: Überleitung der nächsten Generation und der Patient ist stets dabei“ oder „Computer-interpretierbare Leitlinien“, die klinische Entscheidungen unterstützen, runden das Vortragsangebot in der ENTSCHEIDERFABRIK ab.

In diesem Jahr wird auch wieder der „Start up & Digitalisierungspreis“ auf dem Deutschen Krankenhaustag vergeben. Preisanwärter werden ihre Projekte wie beispielsweise „Optimierung des krankenhausweiten Patientendurchlaufs mittels Künstlicher Intelligenz“ oder „PSE – Patient Status Engine – Real Time Einblicke in die Blackbox Patient“ bis hin zu „Mobile Apps als zentrales Element für Patienteneinbindung und Digitalisierung im Gesundheitswesen“ den Besuchern vorstellen.

Beim erstmals stattfindenden „Tag der Kommunikation“ steht der Trend zur Digitalisierung ebenfalls ganz oben auf der Agenda. Unter dem Motto „Digitales – die Kommunikation der Zukunft“ wird der Blogger und Strategieberater Sascha Lobo in seinem Impulsvortrag über neueste Trends referieren. „Die Digitalisierung kommt uns immer näher, längst berührt sie unsere Haut, bald dringt sie in den Körper ein. Digitale Körperlichkeit ist das Großthema der nächsten Dekade, und die Gesundheit von Vorsorge über Diagnostik und Behandlung bis Bewältigung werden digital durcheinandergewirbelt. Das Medikament der Zukunft enthält nicht nur Wirkstoffe, sondern auch Nullen und Einsen“, so Lobo. Ebenso werden in der Veranstaltung neue, digitale Recruiting-Methoden zur Gewinnung von Mitarbeitern vorgestellt oder Vorträge wie „Crossmediales Storytelling“ Gegenstand der Session sein. Weitere Themen wie „Gesundheitsjournalismus in Berlin“, „Fachkommunikation im Bereich Gesundheit“ oder „Medizin im Film“ werden ebenfalls aufgegriffen. Das neue Format soll insbesondere den Pressesprechern der Kliniken eine Plattform für einen Informations- und Erfahrungsaustausch zu aktuellen Entwicklungen im Bereich der Kommunikation bieten.

Auch das internationale „IMPO-Forum“, das im Rahmen des Deutschen Krankenhaustages stattfindet, kommt an der Digitalisierung nicht vorbei: Unter dem Motto „Kernaufgaben der Zukunft im Krankenhaus von Morgen“ wird Andrzej Rys, Direktor der Generaldirektion Gesundheit der Europäischen Kommission, die technologischen Entwicklungen im Gesundheitsbereich analysieren. Weitere Themen wie „Krebs und chronische Krankheiten, wie kann man diesen ständigen Herausforderungen begegnen“ oder „Real-Time-Indikatoren in der Notaufnahme“ stehen ebenfalls auf der Tagesordnung.

Weitere Informationen finden Sie im Kongressprogramm unter www.deutscher-krankenhaustag.de sowie im beigefügten Informationsflyer „Tag der Kommunikation“.

Der Deutsche Krankenhaustag ist die wichtigste Plattform für die deutschen Krankenhäuser und findet jährlich im Rahmen der MEDICA statt. Die Gesellschaft Deutscher Krankenhaustag mbH (GDK) hat die Aufgabe, den Deutschen Krankenhaustag auszurichten sowie Ausstellungen, Kongresse, Tagungen und Symposien durchzuführen, zu fördern und zu unterstützen. Gesellschafter der GDK sind die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), der Verband der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands (VLK) und der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD). Der Pflegebereich ist durch die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen (ADS) und den Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBFK) in die Arbeit der GDK eingebunden.