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Pressemitteilungen

Zeitschrift "das Krankenhaus"

­"das Krankenhaus" - Das monatliche Magazin zum Thema Krankenhaus

www.daskrankenhaus.de

Pressemitteilungen

Medizinische Versorgungszentren nicht gefährden

Mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) sollen Patienten schneller und besser mit Arztterminen versorgt werden. Doch die beabsichtigten Regelungen zu den Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) werden genau das nicht erreichen. Ärzte, die aus einem MVZ ausscheiden, sollen nur noch nachbesetzt werden können, wenn nach der Bedarfsplanung freie Arztsitze vorhanden sind - so will es der Gesetzentwurf aus dem Gesundheitsministerium. "Eine solche Regelung bedeutet für MVZ in Krankenhausträgerschaft fast das Aus. Die Neubesetzungen müssen jedes Mal durch eine Bedarfsprüfung bestätigt werden. Das bedeutet einen großen bürokratischen Aufwand und gefährdet die Planungssicherheit. Die Besonderheit der MVZ ist eben das Zusammenspiel der unterschiedlichen Disziplinen. Und dies muss gesichert werden. Aber mit der neuen Regelung werden MVZ, die sich in der ambulanten spezialärztlichen Versorgung einbringen, im Prinzip ausgeschlossen, denn hier sind die Disziplinen verpflichtender Bestandteil der Versorgung", betont Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG).

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Patientenverunsicherung mit alten Zahlen

Der AOK-Bundesverband verunsichert mit seinem angeblichen "Qualitäts"monitor durch die Nutzung von veralteten Zahlen Patienten. So sagt der AOK-Bundesverband, dass etwa 30 Prozent der Krankenhäuser, die Herzklappen implantierten, weniger als 100 Eingriffe machten. Seine Behauptungen werden durch Zahlen aus dem Jahr 2017 eindeutig widerlegt. Realität im Jahr 2017 war, dass von 92 Krankenhäusern nur elf weniger als 100 Eingriffe hatten. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat 2015 die Richtlinie zur minimalinvasiven Herzklappeninterventionen (MHI-RL) zur Thematik beschlossen, die ganz offenbar bereits zu einer erheblichen Zentralisierung geführt hat. Diese Richtlinie definiert Anforderungen an die Struktur- und Prozessqualität und soll so zu einer Optimierung der Ergebnisqualität der Behandlung beitragen. Der AOK-Bundesverband sollte diese Richtlinie kennen. Immerhin hat sie auch der GKV-Spitzenverband mitverabschiedet. Wenn der AOK-Bundesverband sie nicht kennt, ist das ein Armutszeugnis. Wenn er sie kennt, ihre Wirkung versteht und trotzdem die alten Zahlen so darstellt, ist das bewusste Verunsicherungspolitik und ein unwürdiges Schauspiel. Der Aufschrei der Ortskrankenkassen ist peinlich und zeugt von unwissenschaftlichem Arbeiten, denn ein wissenschaftliches Institut sollte sich auf die neuesten verfügbaren Daten berufen, wenn es Auswertungen vornimmt. "Ansonsten setzt sich bald der Name UWIDO durch: Unwissenschaftliches Institut der Ortskrankenkassen", erklärt Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG).    

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Jahresbericht 2017/2018 der Prüfungskommission und der Überwachungskommission zur Prüfung der Herz-, Lungen-, Leber-, Nieren- und Pankreastransplantationsprogramme vorgelegt

Die für die Prüfung der Transplantationszentren in Deutschland zuständigen Kontrollgremien von Bundesärztekammer, Deutscher Krankenhausgesellschaft und GKV-Spitzenverband haben bei der Vorstellung ihres Jahresberichtes 2017/2018 eine positive Bilanz ihrer Arbeit gezogen. "In den Transplantationszentren hat in den vergangenen Jahren ein wahrer Struktur- und Kulturwandel stattgefunden", sagte der Vorsitzende der Überwachungskommission, Prof. Dr. med. habil. Dr. h. c. Hans Lippert. Ursächlich für diese positive Entwicklung sei nicht nur, dass jedes Zentrum bei Richtlinienverstößen mit Aufdeckung und gegebenenfalls dienstrechtlichen und/oder strafrechtlichen Konsequenzen rechnen müsse. Vielmehr trügen die bundesweiten Prüfungen auch zur Fehlerprävention bei. "Mitunter kommt es aus bloßer Unkenntnis oder aufgrund von Missverständnissen zu ungewollten Richtlinienverstößen. Deshalb ist es uns so wichtig, im ständigen Dialog mit den Transplantationszentren zu bleiben, Hilfestellung zu leisten und gemeinsam mit den Transplantationszentren, den Landesministerien und den Landesärztekammern eine offene Fehlerkultur zu fördern", so Lippert.

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Rekordüberschüsse der Krankenkassen zulasten der Krankenhäuser

Die Überschüsse der Krankenkassen steigen immer weiter. Zwischen dem ersten und dritten Quartal 2018 sorgten rund 1,9 Milliarden Euro Einnahmeüberschuss dafür, dass die Krankenkassen mittlerweile über 21 Milliarden Euro Betriebsmittel und Rücklagen verfügen - in vielen Fällen deutlich mehr, als der Gesetzgeber erlaubt. "Darin sind Mittel enthalten, die die Krankenkassen mit der Verweigerung der Rechnungsbegleichung den Krankenhäusern entziehen. Inzwischen werden rund 20 Prozent der Fallabrechnungen mit vorgeschobenen Gründen nicht bezahlt oder sogar verrechnet. Permanent werden den Krankenhäusern ca. 5 Milliarden Euro für längst erbrachte Leistungen vorenthalten. Damit muss endlich Schluss sein", erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum

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DKG begrüßt Gespräche

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) begrüßt die Initiative aus der Politik, die Konfrontation bei der Klagewelle der Kassen aufzubrechen. "Wir sind selbstverständlich bereit, konstruktiv nach einer Lösung zu suchen. Für die Krankenhäuser ist die derzeitige Situation durch Unsicherheit und Angst um die Liquidität geprägt", erklärte der DKG-Präsident Dr. Gerald Gaß.  

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Intersektorale Versorgung darf nicht behindert werden

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) appelliert an den Bundesrat, keine Änderungen im Gesetzentwurf des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) zu beschließen, die die Errichtung und den Betrieb von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) gefährden. "Mit den in den Änderungsanträgen des Bundesrates vorgesehenen Maßnahmen besteht jetzt die Gefahr, dass Medizinische Versorgungszentren als wichtiges Bindeglied zwischen ambulanter und stationärer Versorgung gefährdet werden. Es wäre versorgungspolitisch schlecht und geradezu fahrlässig, diese Struktur zu zerschlagen", erklärte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum.

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Klagewelle der Kassen ist schamlose Geldschneiderei

Zu den aktuellen Klagewellen vor den deutschen Sozialgerichten erklärt der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Dr. Gerald Gaß:

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Gesundheit wird zum digitalen Lifestyle

Am letzten Kongresstag des 41. Deutschen Krankenhaustages standen zwei neue Veranstaltungsformate im Fokus.

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Erstmalig Award für Patientendialog verliehen

Am 3. Kongresstag des 41. Deutschen Krankenhaustages stellte die Fachtagung des Bundesverbandes der Patientenfürsprecher im Krankenhaus (BPiK) die Patientenrechte in den Mittelpunkt der Diskussion. "Die Arbeit der Patientenfürsprecher ist eine wertvolle Unterstützung für jedes Krankenhaus", betonte Dr. Gerald Gaß, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) in seinem Grußwort. Der Mehrwert bestehe darin, dass Patientenfürsprecher ein Verständnis für das Miteinander im Krankenhaus zwischen Mitarbeitern und Patienten schaffen könnten. "Die Rahmenbedingungen im Krankenhaus sind für Mitarbeiter anspruchsvoll. Sie als Patientenfürsprecher wissen viel über die Hintergründe und können im Gespräch mit den Patienten Verständnis wecken, Vertrauen schaffen und ein wertschätzendes Miteinander fördern", so Gaß. Die Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus müsse eng und vertrauensvoll sein, gleichzeitig sei es aber wichtig, dass der Patientenfürsprecher unabhängig und weisungsungebunden sei. "Nur die Neutralität gibt dem Patientenfürsprecher die Möglichkeit, die vermittelnde Rolle einzunehmen", so der DKG-Präsident. Dies müsse auch Grundlage für bundesweite Vorgaben sein, zum Beispiel für bundesweite Fortbildungsveranstaltungen.

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"Über Pflege wird gesprochen. Endlich!"

Am 2. Kongresstag des 41. Deutschen Krankenhaustages fand unter dem Vorsitz von Dr. Sabine Berninger, Pflegedirektorin Josefinum KJF Fachklinik in Augsburg, das Forum "Pflege im Krankenhaus" statt.

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