Auch für den Gesundheits- und Krankenhausbereich sind verschiedene Maßnahmen vorgesehen. Nachfolgend dazu eine kurze thematisch gegliederte Übersicht mit den wesentlichen Inhalten:

  • Digitale Ausbildungsinhalte sollen in Berufsausbildungen der Heilberufe berücksichtigt werden (S. 8 und 12)
  • Schrittweiser Anschluss aller an der Patientenversorgung Beteiligter (auch Krankenhäuser) an die Telematik Infrastruktur bis Ende 2019 und Einführung der elektronischen Patientenakte ab 2021 (S. 22 und 29)
  • Prioritäre Anbindung der Krankenhäuser an Glasfasernetze (S. 25)
  • Krankenhäuser mit mind. 30.000 vollstationären Fällen sind auf Grundlage des BSI-Gesetzes zur IT-Sicherheit verpflichtet und sollen bei der Umsetzung staatlich gefördert werden (S. 30)
  • Auch nicht vom BSI-Gesetz erfasste Unternehmen sollen Maßnahmen zur Erhöhung der IT-Sicherheit voranbringen (S. 31)
  • Orientiert an der KI-Strategie der Bundesregierung (Anlage 2) soll Künstliche Intelligenz ein Schwerpunkt der Gesundheitsforschung werden (S. 34)
  • Untersuchung von Potenzialen von KI und weiteren Technologien für die Gesundheitsversorgung und Pflege (S. 47 und 48)
  • Kriterien zur Bewertung des Nutzens mobiler Gesundheits-Anwendungen (z. B. Apps) sollen bis 2021 entwickelt werden (S. 104).
  • Modernisierung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes: elektronisches Melde- und Informationssystem soll 2021 eingeführt werden, in dem Meldeprozesse automatisiert verarbeitet werden sollen (S. 143)
  • Entwicklung eines digitalen Gesundheitsinformationsportals als zentrale Informationsplattform für Patienten (S. 144)

Teilweise werden diese Vorhaben bereits umgesetzt. Alle übrigen Maßnahmen und deren Finanzierung unterliegen den Regelungen des Koalitionsvertrages. Um dem digitalen Wandel Rechnung zu tragen, wird die Umsetzungsstrategie permanent weiterentwickelt und aktualisiert. Weitere Informationen und der aktuelle Umsetzungsstand werden unter www.digital-made-in.de zur Verfügung gestellt.