Die Krankenkassen haben demnach im 1. Quartal 2018 einen Überschuss von 416 Mio. € erzielt. Die Finanzreserven stiegen somit auf 19,9 Mrd. € an. Die Liquiditätsreserven des Gesundheitsfonds beliefen sich zum Jahresende 2017 auf 9,1 Mrd. €. Im 1. Quartal 2018 verzeichnet der Gesundheitsfonds einen saisonbedingten Ausgabenüberhang in Höhe von 2,5 Mrd. €.

Die Leistungsausgaben je Versicherten sind im Vergleich zum 1. Quartal des Vorjahres um 2,5 % (absolut 3,5 %) gestiegen. Der vergleichsweise große Unterschied erklärt sich durch einen deutlichen Anstieg der Versichertenzahlen um 1,0 %. Der GKV-Ausgabenzuwachs für die Krankenhausbehandlung betrug im gleichen Zeitraum 1,1 % je Versicherten (absolut 2,1 %) und liegt somit deutlich unter den durchschnittlichen Leistungsausgabenzuwächsen der gesetzlichen Krankenkassen. Bei Preisabschlüssen von durchschnittlich + 2,5 % spreche Vieles dafür, dass es in den Krankenhäusern in den Monaten Januar bis März zu kostendämpfenden Effekten bei der Mengenentwicklung gekommen sei, die noch einer näheren Analyse bedürften. Hierbei könnten auch Sondereffekte des 1. Quartals eine Rolle gespielt haben. Absolut sind die GKV-Krankenhausausgaben im Vergleich zum 1. Quartal des Vorjahres um 0,4 Mrd. € angestiegen. Der absolute Anstieg liegt unter dem des Vorjahres.

Die DKG hat mit beigefügter Pressemitteilung auf die Veröffentlichung der GKV-Finanzentwicklung reagiert (Anlage 2).