Diese enthalten im Vergleich zu den am 19.04.2018 beschlossenen Tragenden Gründe folgende Ergänzungen:

1.    Zu § 5 Absatz 2 Nr. 4 Grundlagen des Stufenmodells: Klarstellung zur Fachabteilungsdefinition, dass sofern kein geeigneter Fachabteilungsschlüssel auf der Zweistellerebene verfügbar ist, auf die Vierstellerebene zurückgegriffen werden kann und dass nicht vorhandene Schlüssel gegebenenfalls durch die Selbstverwaltungspartner auf Bundesebene ergänzt werden müssen (siehe Seite 5).

2.    Zu § 9 Nr. 2 Anzahl und Qualifikation des vorzuhaltenden Fachpersonals in der Basisnotfallversorgung: Klarstellung, dass die Qualifikationsanforderungen in § 9 Nummer 2 (Zusatzweiterbildung „Klinische Notfall- und Akutmedizin“ und Zusatzqualifikation „Notfallpflege“) in einem Zeitraum von fünf Jahren ab Verfügbarkeit der entsprechenden Weiterbildungen zu erfüllen sind, wobei hinsichtlich der Verfügbarkeit frühestens auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens des obigen Beschlusses des G-BA abgestellt werden kann (siehe Seite 7).

3.    Zu § 11 Medizinisch-technische Ausstattung in der Basisnotfallversorgung: Erläuterung, dass die computertomographische Bildgebung auch durch einen kooperierenden Leistungserbringer im unmittelbaren räumlichen Bezug gewährleistet werden kann (siehe Seite 8).

4.    Zu § 16 Absatz 1 Medizinisch-technische Ausstattung in der erweiterten Notfallversorgung: Klarstellung, dass wie bei der computertomographischen Bildgebung, auch die Magnetresonanztomographie durch einen kooperierenden Leistungserbringer im unmittelbaren räumlichen Bezug gewährleistet werden kann. Dies gilt auch für die Stufe der Umfassenden Notfallversorgung (siehe Seite 10).

5.    Abbildung der Beauftragung der Folgenabschätzung (siehe Seite 16).

Außerdem wurde die Anlage zu den Tragenden Gründen um die „Folgenabschätzung einer gestuften Notfallversorgung“ vom IGES-Institut sowie Folien zur „Methodendiskussion“ von der DKG und zu „Länderbezogene Auswirkungsanalysen auf Basis des Notfallstufenkonzeptes“ vom GKV-SV ergänzt.