Im Rahmen der Anpassung der vorbenannten Tarifwerke an die neue Rechtslage war, neben redaktionellen Änderungen, waren in den DRG Entgelttarif 2019 zunächst Abschläge wegen Nichtteilnahme des Krankenhauses an der Notfallversorgung sowie Zuschläge wegen Teilnahme an der Notfallversorgung nach § 9 Abs. 1a Nr. 5 KHEntgG ab der Unterzeichnung der Vereinbarung nach § 9 Abs. 1a Nr. 5 KHEntgG in den DRG-Entgeltstarif 2019 aufzunehmen. Diese ZU- und Abschläge ersetzen dann den bisherigen Abschlag nach § 4 Abs. 6 KHEntgG. Solange die Vereinbarung von den Selbstverwaltungspartnern auf Bundesebene hingegen noch nicht unterzeichnet ist, gilt der bisherige Abschlag nach § 4 Abs. 6 KHEntgG in Höhe von 50 EUR fort und ist im DRG-Entgelttarif 2019 zunächst beizubehalten. Der DRG-Entgelttarif 2019 enthält für diese Thematik einen entsprechenden Bearbeitungsvermerk für das Krankenhaus.

Des Weiteren wurde in den DRG-Entgelttarif 2019 der Zuschlag zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf nach § 4 Abs. 8a KHEntgG aufgenommen.

Der PEPP-Entgelttarif 2019 war im Wesentlichen lediglich redaktionell zu überarbeiten. Wie im Vorjahr wurde von der Aufnahme eines Zuschlags- bzw. Abschlagstatbestandes für die Teilnahme bzw. Nichtteilnahme an der Notfallversorgung abgesehen.

Die vorbenannten Entgelttarife des Jahres 2019 sind im Mitgliedsbereich auf der Homepage der DKG unter www.dkgev.de – auch als Worddatei – abrufbar und diesem Rundschreiben nochmals als Anlagen 1 und 2 beigefügt.