Die Festlegungen des D-Arzt-, VAV- und SAV-Verfahrens erfolgen stets durch die Unfallversicherungsträger selbst, ohne Abstimmung mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft, und gelten primär für die an den betreffenden Behandlungsverfahren teilnehmenden Krankenhäuser und Ärzte. Relevanz entfaltet das VAV-Verzeichnis jedoch auch in Krankenhäusern, die nicht am VAV-Verfahren teilnehmen, über die in § 4 Abs. 2 RahmenV enthaltene Verlegungspflicht bei Vorliegen einer Verletzung nach dem VAV-Verzeichnis. Es ist somit erforderlich, dass auch Krankenhäuser, die nicht an den speziellen Behandlungsverfahren der Unfallversicherungsträger teilnehmen, über das neue VAV-Verzeichnis informiert sind.