Zwar gibt es bisher nur einen Anbieter für die notwendigen Komponenten, aber die Finanzierungsvereinbarung für den vertragsärztlichen Bereich ist geschlossen und damit sind auch die Krankenhäuser über ihre Ambulanzen und ermächtigten Ärzte direkt betroffen.

Die DKG hat im Prozess der Entwicklung der Telematik-Infrastruktur in ihrer Rolle als Gesellschafter der gematik die Anforderungen der Krankenhäuser eingebracht, wobei an vielen Stellen Kompromisse geschlossen werden mussten. Die gefundenen Lösungen sind von der technischen Umsetzung, den gesetzgeberischen Rahmenbedingungen und den unterschiedlichen Interessen der Beteiligten begrenzt. Die DKG geht davon aus, dass die Krankenhäuser den Übergang in die Telematik-Infrastruktur auf Grundlage der aktuellen Festlegungen technologisch und organisatorisch umsetzen können und mit ersten medizinischen Anwendungen schon bald Nutzen spürbar wird.

Um den Prozess der Anbindung der Krankenhäuser an die Telematik-Infrastruktur zu begleiten, wird die DKG eine Reihe von Hinweisen herausgeben, die jeweils einzelne Themen oder aktuelle Entwicklungen darstellen.

Der erste Hinweis gibt eine kurze Einführung in den aktuellen Stand der Telematik-Infrastruktur, skizziert, welche Aktivitäten in den Krankenhäusern geplant werden sollten und beschreibt kurz die aktuellen Aktivitäten.