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Krankenhausverzeichnis
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DKG fordert Abschaltung des untauglichen Klinik-Atlas
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In einem Brief an Staatssekretär Tino Sorge hat die DKG noch einmal vorgeschlagen, den teuren und nutzlosen Bundes-Klinikatlas abzuschalten und stattdessen wieder das bewährte Deutsche Krankenhausverzeichnis auf der Seite des Gesundheitsministeriums als Krankenhaus-Suchmaschine einzubinden. Die Gründe liegen auf der Hand: Der Bundes-Klinikatlas, den der ehemalige Gesundheitsminister Lauterbach mit lautem Getöse an den Start gebracht hat, ist vollkommen gescheitert. Nur für drei der zehn häufigsten Erkrankungen mit stationärem Behandlungsbedarf bietet der Bundes-Klinikatlas überhaupt Informationen. Das alles kostet den Steuerzahler rund 1,5 Millionen Euro pro Jahr. Die Zugriffszahlen untermauern diese verheerende Bilanz: der Bundes-Klinikatlas verzeichnet pro Monat rund 200.000 Zugriffe, das Deutsche Krankenhausverzeichnis 500.000 bis 600.000. Den 1,5 Millionen für den Klinikatlas würden 120.000 Euro Förderung für das Krankenhausverzeichnis gegenüberstehen.
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