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TI-Atlas der gematik
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ePA-Nutzung nimmt in der Krankenhausversorgung an Fahrt auf
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Krankenhäuser tragen zunehmend zur intersektoralen Vernetzung mittels der elektronischen Patientenakte (ePA) bei. Den kürzlich veröffentlichten Ergebnissen des TI-Atlas der gematik zufolge hat nahezu jedes der befragten Krankenhäuser die ePA installiert, knapp die Hälfte nutzt sie bereits regelmäßig. Als zentralen Mehrwert benennen die Häuser vor allem den schnelleren Zugriff auf Patienteninformationen – insbesondere zur Medikation –, der sich gerade in Notfallsituationen als hilfreich erweist. Passend dazu hat die DKG in ihren jüngst aktualisierten rechtlichen Umsetzungshinweisen klargestellt, dass ein Zugriff auch bei nicht ansprechbaren Patientinnen und Patienten aus ihrer Sicht zulässig ist.
Gleichwohl müssen Nutzung und Nutzbarkeit der ePA-Lösungen weiter verbessert werden. Nach der verspäteten flächendeckenden Bereitstellung der Lösungen durch die Primärsystemhersteller als Folge der deutlich zu ambitionierten Einführungsplanung auf Bundesebene – laufen die Projekte zur Anpassung von Technik und Prozessen in den Häusern weiter, damit die ePA rechtssicher und effizient in die Versorgungsprozesse integriert werden kann. Die Versäumnisse bei der Einführungsplanung müssen dabei weiterhin von den Krankenhäusern aufgefangen werden – auch, damit die Nutzung der nächsten Ausbaustufen vorbereitet werden kann, allen voran die bald folgende Erweiterung um den elektronischen Medikationsplan (eMP) in der ePA. Eine bessere Nutzbarkeit erhoffen sich die Häuser den Ergebnissen zufolge zudem von der Volltextsuche, deren zeitnahe Umsetzung die DKG seit Langem fordert und die mit der ePA-Version 3.1 im kommenden Jahr verfügbar werden soll.
Insgesamt fällt der Blick der befragten Krankenhäuser auf die TI-Anwendungen jedoch positiv aus: 94 Prozent stimmen der Aussage zu, dass die TI-Anwendungen die medizinische Versorgung verbessern. Auch mit Blick auf die Betriebsstabilität sind positive Signale erkennbar. So nimmt ein Großteil der Krankenhäuser, die bereits ein TI-Gateway einsetzen, dessen Einsatz als Verbesserung der Stabilität wahr.
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