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Kongress
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DKG mit starker Präsenz auf dem Hauptstadtkongress
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Beim diesjährigen Hauptstadtkongress vom 23. bis 25 Juni in Berlin war die Deutsche Krankenhausgesellschaft stark vertreten. Am Eröffnungstag diskutierte der DKG-Vorstandsvorsitzende Dr. Gerald Gaß in der Session „Pro und Contra: Erfolgreicher Umbau der Versorgungslandschaft?“ über die Zukunft der stationären Versorgung. Interessanterweise war der DKG-Chef als „Pro“-Vertreter eingeladen worden. „Die Einladung erfolgte vor dem Entwurf zum GKV-Spargesetz“, machte Gaß vor den Besuchern deutlich. Dennoch zeigte er sich zuversichtlich: „Wir werden den Umbau schaffen. Wir müssen es schaffen, denn wir haben keine Alternative. Die Bedingungen machten es den Kliniken jedoch sehr schwer. Die Politik verspiele mit ihrer aktuellen Kürzungspolitik die Chance, zusammen mit allen Akteuren des Gesundheitswesens in Ruhe eine Umgestaltung vorzunehmen, die dem Bedarf und den Möglichkeiten entspreche. Als Vorbild nannte Gaß die Umsetzung der Krankenhausreform in Nordrhein-Westfalen. „Es braucht mehr Respekt vor dem Transformationsprozess. Den sehe ich nicht beim GKV-Spargesetz.“ Die Kliniken bräuchten die finanziellen Möglichkeiten, diesen Prozess zu meistern. Der DKG-Vorstandsvorsitzende forderte zudem ein neues Konzept der Vorhaltefinanzierung und ein funktionierendes Finanzierungsmodell für die sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtungen.
Zuvor betonte bereits die stellvertretende DKG-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Henriette Neumeyer in der Diskussionsrunde „Konsolidierung der GKV-Finanzen – Vorschläge der Reformkommission im kritischen Diskurs“ die schwierige Lage der Kliniken. „Uns steht das Wasser nicht nur bis zum Hals, sondern über der Nasenlinie“, sagte Neumeyer zur Diskussion um die Konsolidierung der GKV-Finanzen. Es brauche ein Moratorium für die Krankenhäuser, sonst kommen die Kliniken nicht durch den anstehenden Reformprozess. „Sie geraten vielmehr in einen verschärften kalten Strukturwandel, der massiv gefährdet, dass Kliniken ihre Versorgungsangebote aufrechterhalten können.“
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