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Der DKG-Vorstandsvorsitzende Dr. Gerald Gaß kommentiert den Start der neuen Bundesregierung.
Die Wahl Friedrich Merz´ zum Bundeskanzler im zweiten Wahlgang mag als Stolperstart gewertet werden, aber sie ist eine demokratisch klare Entscheidung. Nun zählt nicht mehr das politische Tauziehen, sondern die Fähigkeit, zu führen und anzupacken. Und manchmal ist es genau dieses Stolpern, das die Sinne schärft. Jetzt kommt es auf politische Haltung, Führungsstärke und Geschlossenheit an. Denn die Herausforderungen im In- und Ausland dulden keinen Aufschub.
Ob in der Außenpolitik angesichts globaler Spannungen, beim Schutz unserer liberalen Demokratie oder beim sozialen Zusammenhalt im Inneren – diese Regierung wird sich an Taten messen lassen müssen. Und das schnell. Auch die neue Gesundheitsministerin steht vor einem gewaltigen Reformbedarf. Und dieser Reformbedarf verlangt nach Klarheit und Mut.
Die Erwartungen im Land sind hoch – bei Bürgerinnen und Bürgern, in Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Vertrauen entsteht durch Verantwortung. Der Erfolg dieser Regierung wäre ein Erfolg für das ganze Land. Für Stabilität, Fortschritt und eine Politik, die dem Gemeinwohl dient.
Jetzt ist der Moment, nicht weiter zu lavieren, sondern zu liefern.
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