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Elektronische Patientenakte (ePA)
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Weitere Tests zur ePA in den Pilotregionen nötig
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Die Inbetriebnahme der ePA hat sich in den Krankenhäusern als komplexer erwiesen als erhofft. Obwohl die Krankenhäuser, Industrie und gematik mit Hochdruck an der Umsetzung arbeiten, benötigen sie weiterhin Zeit, um für einen erfolgreichen bundesweiten Rollout die erforderlichen Erkenntnisse zu sammeln. So arbeitet der überwiegende Teil der Krankenhäuser noch an den technischen Vorarbeiten zum Anschluss der Primärsysteme an die ePA oder wartet auf die Bereitstellung des entsprechenden Updates der jeweiligen Primärsystemhersteller.
Wir erwarten, dass das Bundesgesundheitsministerium in den kommenden Wochen den Termin für das bundesweite Rollout festlegen wird. Angesichts der bisherigen Erfahrungen in den Modellregionen halten wir einen zeitnahen Rollout allerdings für riskant. Ein überstürzter Rollout würde die Akzeptanz der ePA in den Krankenhäusern erheblich gefährden.
Seit knapp acht Wochen wird die ePA in den TI-Modellregionen Hamburg, Franken und in Teilen von NRW getestet. Nachdem mittlerweile für fast alle GKV-Versicherte eine ePA angelegt wurde, haben auch die an der Pilotierung teilnehmenden Leistungserbringer erste Tests durchführen können. So haben einige der insgesamt etwa 20 teilnehmenden Krankenhäusern bereits erste Erfahrungen mit der ePA im Versorgungsalltag machen können.
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