Neben umfangreichen redaktionellen Änderungen lassen sich die weiteren wesentlichen Änderungen wie folgt zusammenfassen:

• Die unter Kapitel C. enthaltenen Ausführungen zur arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Statusbewertung wurden inhaltlich im Wesentlichen unverändert gelassen, jedoch insgesamt präzisiert. Die unter Kapitel C. III. enthaltene Rechtsprechungsanalyse der honorararztspezifischen arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Rechtsprechung wurde um neuere Entscheidungen ergänzt und die Sortierung der Entscheidungen geändert.

• Die unter Kapitel E. enthaltenen Ausführungen wurden ebenfalls gestrafft; ihre inhaltlichen Aussagen blieben unverändert. Neu sind hingegen die unter Kapitel E. II. 5. enthaltenen Ausführungen zum so genannten „Genossenschaftsmodell“ als mögliche neue Gestaltungsvariante im Honorararztwesen.

• Die unter Kapitel F. enthaltenen Passagen sind im Wesentlichen ebenfalls unver-ändert geblieben. Neu hingegen ist lediglich der letzte Absatz, in dem nochmals gesondert auf die Durchführung von Statusabfrageverfahren nach § 7a SGB IV Bezug genommen wird, insbesondere vor dem Hintergrund der neuen Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG) zur Befreiung von der Rentenversicherungspflicht.

Zusammenfassend lässt sich somit feststellen, dass die ursprünglichen wesentlichen Aussagen in dem seinerzeitigen Arbeitspapier der DKG vom 26.05.2011 auch in der überarbeiteten Fassung erhalten geblieben sind, so dass sich auch an der ursprünglichen Empfehlung der DKG, Ärzte nach Möglichkeit eher in einem Angestelltenverhältnis zu beschäftigen, ebenfalls nicht geändert hat.