Die Sicherstellung der ärztlichen Aufklärung zählt zu den elementarsten Pflichten im Krankenhausbereich. Da die Aufklärungspflicht nicht schematisch begriffen werden kann, bedarf es zur Bestimmung ihres Umfanges, ihrer Grenzen sowie der Konsequenzen ihrer Verletzung stets einer Auseinandersetzung mit der Rechtsprechung. Da seit dem Erscheinen der Vorauflage im Jahre 2008 eine Vielzahl relevanter Entscheidungen ergangen ist, soll auch mit dieser Auflage ein umfassender Überblick über die jüngst ergangenen Urteile gegeben werden.

Die erarbeitete Broschüre unterscheidet sich von der Vorauflage im Wesentlichen wie folgt:

• In Teil I „Grundlagen der Aufklärung“ wurden Hinweise auf das geplante Patientenrechtgesetz eingearbeitet sowie die vorgesehene Regelung des § 630e BGB dargestellt, dessen Gesetzesbegründung im Anhang abgedruckt ist.

• Die höchstrichterliche Rechtsprechung zu der Möglichkeit der Führung eines Aufklärungsgespräches im Rahmen eines Telefonates wurde aufgenommen (Teil II Ziff. 2 „Form der Aufklärung“).

• In Teil II Ziff. 4 „Umfang des Aufklärungsgespräches“ wurde eine Vielzahl höchstrichterlicher sowie obergerichtlicher Entscheidungen eingearbeitet. Da dieser Unterpunkt dadurch erheblich ausgeweitet worden ist, ist eine weitere Untergliederung in Unterpunkte erfolgt.

• Ferner wurden alle seit der Erarbeitung der Vorauflage ergangenen bzw. der DKG seitdem bekannt gewordenen, relevanten Urteile in die bisherigen Leitsätze bzw. die diesbezügliche Rechtsprechung eingearbeitet.

Die Broschüre ist – wie auch schon die Vorauflagen – unter Mitwirkung der Bundesärztekammer entstanden und wurde vom Vorstand der DKG im Rahmen seiner 267. Sitzung am 19.06.2012 in Berlin beschlossen.

Die Broschüre (ISBN: 978-3-942734-09-7) wird über die DKVG vertrieben und kann schriftlich bzw. per Internet zu einem Preis von 5,90 € inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten dort bestellt werden:

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