Laut InEK wurden insgesamt 5.064 Fragen bearbeitet. Diese entsprechen 618 unterschiedlichen Methoden/Leistungen, wovon 70 die Kriterien der NUB-Vereinbarungen erfüllen und mit Status 1 bewertet werden (Methoden/Leistungen, für die krankenhaus-individuelle Entgelte gem. § 6 Abs. 2 KHEntgG für das Jahr 2007 vereinbart werden können). Zu diesen 70 Leistungen wurden insgesamt 2.312 Einzelanfragen von Krankenhäusern gestellt.

528 Methoden/Leistungen erhalten den Status 2 und erfüllen somit nicht die Kriterien der NUB-Vereinbarung (Vereinbarung eines krankenhausindividuellen Entgeltes gem. § 6 Abs. 2 KHEntgG ist nicht zulässig). Hierzu wurden insgesamt 2.340 Einzelanfragen von Krankenhäusern gestellt.

Status 3 wird für diejenigen Anfragen vergeben, die innerhalb der festgesetzten Frist nicht bearbeitet werden können. Da alle Anfragen bearbeitet werden konnten, wird der Status 3 nicht vergeben.

Die Anfragen zu 16 Methoden/Leistungen, die im Sinne des Verfahrens nicht ausreichend von den Anfragenden dargestellt waren, werden mit Status 4 gekennzeichnet. Für diese Anfragen liegen keine ausreichenden Informationen nach § 6 Abs. 2 KHEntgG vor, so dass für diese gemäß den vereinbarten Verfahrensregelungen der Selbstverwaltung dennoch krankenhausindividuelle Entgelte vereinbart werden können, soweit noch keine Budgetvereinbarung für das Jahr 2007 vorliegt.

Insbesondere möchten wir darauf hinweisen, dass 4 Methoden/Leistungen eine inhaltlich differenzierte Statuskennzeichnung erhalten haben (z. B. nichtmedikamente-freisetzende koronare Bifurkationsstents Status 1, medikamente-freisetzende koronare Bifurkationsstents Status 2). Weitere Details sind der Anlage zu entnehmen, die eine Auflistung der angefragten Methoden mit der Anzahl der anfragenden Krankenhäuser sowie dem entsprechenden Prüfergebnis enthält.