Aufbauend auf den Erfahrungen des InEK mit den vorangegangenen NUB-Verfahren wurden zwei relevante Anpassungen durchgeführt, die im Folgenden dargestellt werden:

Die Krankenhäuser erhalten vom InEK nach einer erfolgreichen Übermittlung ihrer Anfrage eine Antwort per E-Mail. Hierin wird die erfolgreiche Übermittlung der Anfrage bestätigt oder ggf. auf eine fehlerhafte Übermittlung hingewiesen. Eine fehlerhafte Übermittlung liegt z. B. vor, wenn die Anfrage aufgrund eines falschen Dateiformates nicht verarbeitet werden kann oder die Pflichtfelder des Erfassungstools nicht vollständig ausgefüllt sind. Für die Krankenhäuser besteht innerhalb der Anfragefrist bis 31.10.2006 die Möglichkeit, eine korrigierte Version erneut zu übermitteln. Bei einer ausbleibenden Antwort durch das InEK hat das Krankenhaus innerhalb von 15 Werktagen die erfolgreiche Übermittlung der Anfrage zu überprüfen. Hierzu kann das InEK per E-Mail unter der E-Mail-Adresse NUB@Inek-drg.de oder per Telefon (02241/938225) kontaktiert werden. Eine Rückfrage, die nach o. g. Frist gestellt wird, wird nicht mehr akzeptiert. Die entsprechende Anfrage gilt als nicht gestellt und wird im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Es empfiehlt sich daher, frühzeitig vor Ablauf des 31.10.2006 die NUB-Anfrage an das InEK zu übersenden, um innerhalb der genannten Frist ggf. noch Korrekturen durchführen zu können. Ziel dieser Änderung ist, auch denjenigen Krankenhäusern die Möglichkeit zur Vereinbarung von NUB-Entgelten zu verschaffen, die in der fälschlichen Annahme einer erfolgreich versandten Anfrage an das InEK in der Vergangenheit zu spät auf technische Probleme aufmerksam wurden.

Darüber hinaus ist die Frist zum Versand der Antworten über das Prüfergebnis (Information gem. § 6 Abs. 2 KHEntgG) seitens des InEK bis zum 31.01.2007 verlängert worden. Bisherige Erfahrungen mit der Bearbeitung der sehr hohen Anzahl von Anfragen machten dies notwendig.

Die sonstigen Verfahrenseckpunkte aus dem Vorjahr haben weiterhin Gültigkeit. Die Anfragen können nur auf elektronischem Weg gestellt werden, nachdem die vorgeschriebenen Dateien mit Hilfe des jeweils gültigen gesonderten Erfassungstools erstellt worden sind. Dieses Tool wird in den nächsten Tagen auf der Homepage des InEK veröffentlicht werden. Die Anfragen sind weiterhin nur an die folgende E-Mail-Adresse: NUB@Inek-drg.de zu übermitteln. Anfragen, bei denen Pflichtfelder des Erfassungstools nicht vollständig ausgefüllt sind, werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt und als nicht gestellt bewertet. Ebenso werden Anfragen, die nach Ablauf des 31.10.2006 im InEK eingehen, nicht mehr berücksichtigt.

Für eine erfolgreiche Anfrage ist ausführlich auf

-  die Beschreibung der Neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethode (insbesondere Darstellung der Neuheit),

-  die Beschreibung der Patienten, die mit der neuen Methode/Leistung behandelt werden sollen,

-  die durch die Neue Untersuchungs- und Behandlungsmethode verursachten Mehrkosten (möglichst im Personal- und Sachkosten getrennt) sowie

-  die Begründung, warum die neue Methode/Leistung im gegenwärtigen G-DRG-System nicht sachgerecht abgebildet ist,

einzugehen. Die einfache Auflistung von Methoden/Leistungen oder ein einfacher Hinweis auf Kosten reicht für eine erfolgreiche Bearbeitung der Anfrage nicht aus. Können die (Mehr-) Kosten nicht rechtzeitig vor Ablauf des 31.10.2006 ermittelt werden, kann alternativ eine ausführliche und nachvollziehbare Beschreibung des Aufwandes angegeben werden.

Über die Bereitstellung des für das NUB-Verfahren für 2007 notwendigen aktualisierten Erfassungstools werden wir Sie zeitnah unterrichten.