Laut Institut wurden insgesamt 3.857 eingegangene Anfragen bearbeitet, welche 706 inhaltlich verschiedenen Methoden/Leistungen entsprachen. Hiervon erfüllten 54 die Kriterien der NUB-Vereinbarung und wurden mit Status 1 bewertet (Methoden/Leistungen, für die krankenhausindividuelle Entgelte gemäß § 6 Abs. 2 KHEntgG für das Jahr 2006 vereinbart werden können). Zu diesen 54 Leistungen wurden insgesamt 1.498 Einzelanfragen von Krankenhäusern gestellt. Weitere 632 Methoden/Leistungen erhielten den Status 2 und erfüllen somit nicht die Kriterien der NUB-Vereinbarung (Vereinbarung eines krankenhausindividuellen Entgeltes gemäß § 6 Abs. 2 KHEntgG ist nicht zulässig). Da das InEK in diesem Jahr erstmals alle Anfragen vollständig bearbeiten konnte, wurde der Status 3, der diejenigen angefragten Methoden/Leistungen kennzeichnet, die innerhalb der festgesetzten Frist nicht bearbeitet werden konnten, nicht vergeben. Die Anfragen zu 16 Methoden/Leistungen, die im Sinne des Verfahrens nicht ausreichend von den Anfragenden dargestellt waren, wurden mit Status 4 gekennzeichnet. Für diese Anfragen liegen keine ausreichenden Informationen nach § 6 Abs. 2 KHEntgG vor, so dass für diese gemäß den vereinbarten Verfahrensregelungen der Selbstverwaltung dennoch krankenhausindividuelle Entgelte vereinbart werden können, soweit noch keine Budgetvereinbarung für das Jahr 2006 vorliegt.

In der Anlage finden Sie die Veröffentlichung des InEK mit der Auflistung der Methoden. Hinweisen möchten wir insbesondere auf die Fußnoten 5 bis 8, die 4 Methoden/Leistungen kennzeichnen, für die eine inhaltlich differenzierte Statuskennzeichnung vergeben wurde (zum Beispiel: Busulfan parenteral bei Patienten mit einem Alter < 15 Jahren, Status 1; Busulfan parenteral bei Patienten mit einem Alter > 14 Jahren, Status 2).