Bei generell erhöhter gesundheitlicher Vulnerabilität unterliegen sie besonderen Risiken hinsichtlich unerwünschter Arzneimittelwirkungen, so dass ein spezielles Augenmerk auf deren Vermeidung gerichtet werden muss. Präventive Maßnahmen betreffen ärztliche Verordnungen ebenso wie deren Umsetzung. Bei im Krankenhaus behandeltem Menschen mit Demenz sind dabei diverse Schnittstellen zu beachten (z.B. Hausarzt-Klinik, Klinik-Sozialstation).

Im Projekt sollen die genannten Prozesse bei stationäre behandelten Menschen mit Demenz überprüft, Schwachstellen definiert und durch geeignete Maßnahmen soweit möglich behoben werden.

Die Projektidee soll durch einen von zwei regional versorgenden Kliniken getragenen, für einen Landkreis mit 250.000 Einwohnern zuständigen Geriatrischen Schwerpunkt mit einem sektorübergreifenden und multiprofessionellen Kontext realisiert werden.