Die Vertreterversammlung der KBV hatte sich vor dem Hintergrund des nun vorliegenden Referentenentwurfs zum Versorgungsstrukturgesetz, in dem die Verpflichtung zur Vereinbarung von ambulanten Kodierrichtlinien ganz entfallen soll, am 30. Mai dafür entschieden, die AKR nicht anzuwenden. Die Partner der Bundesmantelverträge (GKV und KBV) konnten sich bisher jedoch nicht auf eine Vereinbarung zur Aussetzung der verpflichtenden Anwendung der AKR einigen. Am 30. Juni 2011 hat die KBV nunmehr darüber informiert, die AKR-Vereinbarung einseitig nicht umzusetzen.

Sollten uns zusätzliche Informationen vorliegen, werden wir umgehend darüber informieren.