Folgende Änderungen wurden vorgenommen:

  • Anpassung von Deckblatt und Präambel
  • OPS-Überleitung von Version 2015 auf die Version 2016
  • Anmerkungen zum AOP-Katalog 2016 entsprechend Protokollnotiz zur Sitzung der AG Katalog am 03.11.2006

Der bisherige Aufbau des Kataloges bleibt unverändert. Anpassungsbedarf aus der Überleitung von der OPS-Version 2015 auf die OPS-Version 2016, welche wie gewohnt auf Grundlage der vom Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) veröffentlichten OPS-Überleitungstabellen erfolgte, ergab sich lediglich für den Abschnitt 1 des Kataloges. Die Abschnitte 2 und 3 des Kataloges bleiben unverändert.

Die Anpassungen betreffen die Implantation und den Wechsel von Neurostimulatoren zur epiduralen Rückenmarkstimulation, das Anlegen von inneren AV-Fisteln mit alloplastischem Material, die Exzision und Resektion von erkrankten Knochengewebe, die Implantation und Entfernung von Bewegungsfixateuren, Osteotomien am Os metatarsale I sowie erneut den Verschluss abdominaler Hernien. Darüber hinaus ergaben sich Textänderungen von Kodes. Ausführliche Erläuterungen zur Kataloganpassung können den ergänzenden Hinweisen zur Anpassung des Katalogs (im Zip-Archiv „AOP-Informationsdateien 2016“) entnommen werden.

Über Gründe für die abermalige Verzögerung der Veröffentlichung des Katalogs haben wir bereits mit Rundschreiben vom 21.12.2015 informiert. Die Anpassung des Anhangs 2 des EBM an den OPS 2016 wird erst zum 01.04.2016 in Kraft treten. Der Abschnitt 1 des AOP-Katalogs beinhaltet ausschließlich Eingriffe, die im EBM in Anhang 2 zu Kapitel 31 enthalten sind. Die DKG hat keinen Einfluss auf Beschlüsse zum Anhang 2 des EBM. Aufgrund der großen Bedeutung einer rechtzeitigen Bereitstellung des AOP-Kataloges für die Krankenhäuser, musste mit den Vertragspartnern erneut ein Kompromiss im Sine einer „Fußnotenregelung“ herbeigeführt werden. In der Präambel des Kataloges wurde der entsprechende Passus angepasst:

„…Die Anpassung des Anhangs 2 des EBM an den OPS 2016 tritt zum 01.04.2016 in Kraft. Die Abrechnung der Leistungen des AOP-Kataloges erfolgt auf der Grundlage des jeweils zum Zeitpunkt der Leistungserbringung gültigen Anhangs 2 des EBM. Für die mit den Fußnoten (*¹),(*²),(*³),(*⁴),(*⁵),(*⁶),(*⁷),(*⁸),(*⁹) oder (*¹⁰) gekennzeichneten Leistungen ist bis zum Zeitpunkt der Anpassung des Anhangs 2 des EBM an den OPS 2016 die in der jeweiligen Fußnote angegebene Kategorie gemäß der ebenfalls in der jeweiligen Fußnote angegebenen Gebührenordnungsposition des Abschnitts 31.2 des EBM abzurechnen. Die Leistungen sind im AOP-Katalog farblich hervorgehoben. Für die Operationen und Eingriffe des Abschnittes 1 gilt die Leistungsbeschreibung des OPS. Gemäß der Protokollnotiz 2 zum Beschluss des Bewertungsausschusses gem. § 87 Abs. 1 SGB V (341. Sitzung am 17.12.2014) zur Änderung des EBM sind die mit der Fußnote (*¹¹) gekennzeichneten OPS-Kodes ausschließlich zur Verschlüsselung von Eingriffen zum Bruchpfortenverschluss mit autogenem Material zu verwenden. Der Bewertungsausschuss gem. § 87 Abs. 1 SGB V hat in seiner 369. Sitzung beschlossen, die ursprünglich bis zum 31.12.2015 befristete Aufnahme dieser Kodes in den Anhang 2 des EBM bis zum 31. März 2016 zu verlängern. Ab dem Tag der Streichung dieser Kodes aus dem Anhang 2 des EBM ist eine Abrechnung nach § 115b Abs. 1 SGB V nicht mehr möglich…“

Den ab dem 25.01.2016 gültigen Katalog, gegliedert in die Abschnitte 1 bis 3, mit Deckblatt und Präambel, finden Sie im Downloadbereich der DKG-Homepage (www.dkgev.de) in dem Zip-Archiv „AOP-Katalog 2016“. Hierin enthalten sind auch die „Anmerkungen zum AOP-Katalog 2016 entsprechend der Protokollnotiz zur Sitzung der AG Katalog nach § 115b SGB V am 03.11.2006“. Es handelt sich hierbei um notwendige Erläuterungen, die sich aus Besonderheiten des EBM ergaben und weiterhin gültig sind.

In einem weiteren Zip-Archiv „AOP-Informationsdateien 2016“ stellt die Geschäftsstelle, neben den oben genannten ergänzenden Hinweisen zur Anpassung des Katalogs, zur besseren Nachvollziehbarkeit der vorgenommenen Änderungen eine (inoffizielle) tabellarische Übersicht über alle relevanten Änderungen, die sich aus der Kataloganpassung für 2016 ergeben, zur Verfügung.

Nach § 1 des Vertrages nach § 115b Abs. 1 SGB V bedarf es zur Erbringung von Leistungen des AOP-Kataloges einer maschinenlesbaren Mitteilung des Krankenhauses an die zuständigen Landesverbände der Krankenkassen und die Verbände der Ersatzkassen, die Kassenärztliche Vereinigung und den Zulassungsausschuss. Hierzu ist laut Vertrag das zwischen dem GKV-Spitzenverband und der Deutschen Krankenhausgesellschaft abgestimmte Meldeformular zu verwenden. Dieses steht auf der DKG-Homepage zum Download bereit.

Sobald das Unterschriftenverfahren zur Änderungsvereinbarung des Vertrages nach § 115b Abs. 1 SGB V abgeschlossen ist, werden wir Sie darüber in Kenntnis setzen. Bis dahin stehen die veröffentlichten Dateien unter dem Vorbehalt des Abschlusses des Unterschriftenverfahrens.