Es handelt sich hierbei um folgende Themen:

FAQ Nr. 1016 (ICD-10-GM): „Wie ist eine Osteomyelitis (Osteitis) nach Osteosynthese zu kodieren?“ (Anlage 2)

Hier wird erläutert, dass eine Osteomyelitis (Osteitis) nach Osteosynthese trotz des dem Kodebereich M86-M90 übergeordneten Exklusivums „Osteopathien nach medizinischen Maßnahmen (M96.-)" mit einer Schlüsselnummer aus M86.- „Osteomyelitis“ zu verschlüsseln ist.

FAQ Nr. 9008 (OPS): „Kann der Kode 9-402.1 auch verwendet werden, wenn z. B. bei einem Kind eine akute oder chronische somatische Erkrankung ausgeschlossen werden konnte?“ (Anlage 3)

Es wird klargestellt, dass der Kode 9-402.1 „Integrierte klinisch-psychosomatische Komplexbehandlung" auch verwendet werden kann, wenn akute somatische Beschwerden bestehen/bestanden und als Ursache eine akute oder chronische somatische Erkrankung ausgeschlossen werden konnte.

FAQ Nr. 5009 (OPS): „Wie sind die Kodes unter 5-410.2 und unter 5-411.7 anzuwenden? Wo liegt der Unterschied?“ (Anlage 4)

Mit dieser FAQ informiert das DIMDI darüber, dass die Kodes aus 5-410.2 „Art der In-vitro-Aufbereitung bei Entnahme von hämatopoetischen Stammzellen“ von der Klinik anzugeben sind, der der Aufwand für die In-vitro-Aufbereitung nach der Entnahme der hämatopoetischen Stammzellen beim Spender entstanden ist. Die Kodes aus 5-411.7 „Art der In-vitro-Aufbereitung der transplantierten oder transfundierten hämatopoetischen Stammzellen“ sind für die Kennzeichnung der Art der In-vitro-Aufbereitung beim Empfänger des Transplantates zu verwenden. Das DIMDI weist darauf hin, dass die Behandlungen mit unterschiedlich aufbereiteten Transplantaten, unabhängig vom Aufbereitungsaufwand selbst, ggf. zu unterschiedlichem Behandlungsaufwand (z. B. durch unterschiedliche Komplikationsraten) und damit auch zu unterschiedlichen Kosten führen können.

Die genannten FAQs im genauen Wortlaut sowie Beispiele für die beiden FAQs zum OPS sind auf der Homepage des DIMDI im FAQ-Center Klassifikationen verfügbar und wurden als Anlagen beigefügt.