Vier Kodierrichtlinien wurden inhaltlich modifiziert (DKR P014o Prozeduren, die normalerweise nicht verschlüsselt werden, DKR 1504o Komplikationen nach Abort, Extrauteringravidität und Molenschwangerschaft (O08.–), DKR 1521o Protrahierte Geburt und DKR 1917o Unerwünschte Nebenwirkungen von Arzneimitteln (bei Einnahme gemäß Verordnung)).

Bei mehreren DKR wurden zudem Anpassungen redaktioneller Art bzw. Anpassungen an Änderungen in der ICD-10-GM 2016 und im OPS 2016 vorgenommen. Bitte beachten Sie, dass hierbei auch Änderungen berücksichtigt wurden, welche noch nicht in der Vorabfassung des OPS 2016 abgebildet sind, deren Umsetzung nach Aussage des DIMDI jedoch erfolgen wird.

Die wesentlichen Änderungen werden in der Anlage kurz erläutert.

Wie in jedem Jahr sind die Änderungen in den DKR im Vergleich zum Vorjahr am Rand durch Markierungen (senkrechte Balken) gekennzeichnet und im Anhang B der DKR beschrieben.

Sobald das Unterschriftenverfahren zu der Vereinbarung der DKR abgeschlossen ist, werden wir Sie darüber informieren.

An dieser Stelle möchten wir noch einmal auf eine wichtige Änderung im OPS 2016 hinweisen, welche zwar keine Änderung in den Kodierrichtlinien nach sich zieht, für die Krankenhäuser jedoch von besonderem Interesse sein könnte. Es ist nunmehr auch im DRG-Bereich möglich, die OPS-Kodes für die Abbildung der Pflegestufe (9-984.*) zu verwenden, die zuvor nur für den Psych-Bereich nach § 17d KHG zur Verfügung standen. Die Nutzung dieser Kodes kann die Abbildung der Pflege und diesbezügliche Analysen künftig in einfacher Weise unterstützen.