Nach Angaben des InEK sind insgesamt 24.141 Anfragen eingegangen. Diese entsprechen 670 inhaltlich verschiedenen Methoden/Leistungen.

Davon erfüllen 112 angefragte Methoden/Leistungen die Kriterien der NUB-Vereinbarung und wurden mit Status 1 bewertet. Für diese Methoden/Leistungen ist gemäß § 1 der NUB-Vereinbarung für das Jahr 2015 die Vereinbarung eines krankenhausindividuellen Entgeltes gemäß § 6 Abs. 2 KHEntgG zulässig.

497 angefragte Methoden/Leistungen erfüllen die Kriterien der NUB-Vereinbarung nicht und wurden somit mit Status 2 bewertet. Für diese Methoden/Leistungen ist gemäß § 1 der NUB-Vereinbarung für das Jahr 2015 die Vereinbarung eines krankenhausindividuellen Entgeltes gemäß § 6 Abs. 2 KHEntgG nicht zulässig.

Der Status 3 für angefragte Methoden/Leistungen, die innerhalb der festgesetzten Frist nicht vollständig bearbeitet werden konnten, wurde wegen vollständiger Bearbeitung aller Anfragen nicht vergeben.

Mit Status 4 wurden 38 angefragte Methoden/Leistungen bewertet, bei denen die mit der Anfrage übermittelten Informationen unplausibel oder nicht nachvollziehbar waren. Das InEK hat die anfragenden Krankenhäuser darauf hingewiesen, dass für Methoden/Leistungen mit Status 4 in begründeten Einzelfällen krankenhausindividuelle Entgelte vereinbart werden können, soweit noch keine Budgetvereinbarung für das Jahr 2015 vorliegt.

Für 20 angefragte Methoden/Leistungen wurde ein inhaltlich differenzierter Status vergeben. So wurde beispielsweise für die Multiviszeraltransplantation der Niere kombiniert mit Pankreas der Status 2 und für alle anderen Multiviszeraltransplantationen der Status 1 vergeben.

Bei drei Methoden/Leistungen (hypotherme, pulsatile Organperfusion von postmortalen Spendernieren, normotherme und pulsatile Organkonservierung des Herzens sowie erweitertes Ex-vivo Lungen-Behandlungs-, Diagnose- und Transport-System) wurde die Festlegung des Status 2015 bis zur abschließenden Entscheidung durch die Selbstverwaltungspartner nach § 17b KHG ausgesetzt.