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Gemeinsamer Bundesausschuss
IQWiG-Abschlussbericht "Systematische Leitlinienrecherche und -bewertung sowie Extraktion neuer und relevanter Empfehlungen für das DMP Brustkreb"
Kürzlich hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) seinen oben genannten Abschlussbericht veröffentlicht. Er ist im Internet unter www.iqwig.de/download/V06-05_AB_Leitlinienrecherche_und_bewertung_fuer_das_DMP_Brustkrebs.pdf. abrufbar. Die Erstellung dieses Berichts durch das IQWiG beruht auf einer Beauftragung seitens des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) vom 19.12.2006. Der vorliegende Abschlussbericht stellt eine Grundlage für die derzeit im G-BA laufenden Beratungen zur Überarbeitung der Empfehlungen zu den Anforderungen an ein Disease-Management-Programm Brustkrebs. Der Gemeinsame Bundesausschuss ist gemäß § 28 b Abs. 2 der Risikostruktur-Ausgleichsverordnung (RSAV) verpflichtet, die Inhalte der Disease-Management-Programme in Jahresabständen im Hinblick auf einen Aktualisierungsbedarf zu überprüfen. »
G-BA Beschluss zur PET in der vertragsärztlichen Versorgung
Die DKG hatte bereits über den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 19.06.2008 zur Positronenemissionstomographie beim kleinzelligen Lungenkarzinom informiert. Der G-BA hatte in seiner früheren Zusammensetzung nach § 91 Abs. 5 SGB V die Positronenemissionstomographie (PET) zur Erkennung von Rezidiven bei kleinzelligen Lungenkarzinomen (SCLC) in die Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung (MVV-RL) aufgenommen. Dieser Beschluss wird zum 01. Januar 2009 in Kraft treten. Der G-BA hat nun am 01.12.2008 im schriftlichen Verfahren beschlossen, seinen Beschluss vom 19.06.2008 wie folgt zu ändern: »
Einführung eines Neugeborenen-Hörscreenings zum 01.01.2009
Die DKG hatte bereits über Beratungen mit der GKV im Spitzengespräch am 17.09.2008 über die Vergütung des ab 01.01.2009 verbindlich durchzuführenden Neugeborenen-Hörscreenings informiert. Von Seiten der DKG wurde darauf hingewiesen, dass es sich bei den Screeninguntersuchungen um die flächendeckende Einführung neuer Pflicht-Leistungen für Krankenhäuser handelt. Hierfür haben sie unter anderem Untersuchungsgeräte anzuschaffen sowie ausreichend Personal für die Durchführung des Screenings zu schulen und bereitzustellen. Für diesen Mehraufwand wurde von Seiten der DKG eine angemessene Vergütung gefordert. Die Vertreter der GKV behielten sich zunächst eine Prüfung des Sachverhaltes vor und baten um Vertagung auf das nächste Spitzengespräch. Dieses fand am 26.11.2008 statt. »
Änderung der Richtlinie Methoden Krankenhausbehandlung: Hyperbare Sauerstofftherapie beim diabetischen Fußsyndrom
Die DKG hatte bereits darüber informiert, dass der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am 13.03.2008 im Rahmen des Bewertungsverfahrens zur hyperbaren Sauerstofftherapie (HBO) nach § 137 c SGB V (Methodenbewertung stationär) folgendes beschlossen hat: Die hyperbare Sauerstofftherapie beim diabetischen Fußsyndrom wird als alleinige Therapie und in Kombination als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung im Rahmen der Krankenhausbehandlung ausgeschlossen. Von diesem Ausschluss unberührt bleibt die adjuvante Anwendung der HBO bei Patienten mit diabetischen Fußsyndrom im Stadium Wagner 3 ohne angemessene Heilungstendenz nach Ausschöpfung der Standardtherapie. »
"Allogene Stammzelltransplantation mit nicht verwandtem Spender bei der Indikation Hodgkin-Lymphom" (N05-03F) - IQWiG-Berichtsplan zum Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA)
Das IQWiG hat oben genannten Berichtsplan veröffentlicht. Bis zum 09.12.2008 (16:00 Uhr) können Interessierte hierzu beim IQWiG Stellung nehmen. Den Berichtsplan und die notwendigen Informationen zum Stellungnahmeverfahren finden Sie im Internet unter http://www.iqwig.de/index.599.html. Der Berichtsplan steht im Zusammenhang mit dem Auftrag des G-BA für die indikationsbezogene Bewertung der Stammzelltransplantation nach § 137 c SGB V (Bewertung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden im Krankenhaus). Insofern ist diese Thematik aus Krankenhaussicht von besonderer Relevanz »
Geschäftsordnung des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA)
Die DKG stellt nunmehr die gültige Geschäftsordnung des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zur Verfügung, nachdem das BMG diese inklusive Änderungen zur Besetzung der Gremien in den §§ 11 und 19 genehmigt hat. »
Vorbericht des Institutes für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zurPositronenemissionstomographie (PET und PET/CT) bei malignen Lymphomen
Das IQWiG hat aktuell den oben genannten Vorbericht veröffentlicht. Bis zum 10.11.2008 (16.00 Uhr) können Interessierte hierzu beim IQWiG Stellung nehmen. Die Bewertung der Positronenemissionstomographie (PET und PET/CT) bei malignen Lymphomen basiert auf einem Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Inhalt dieses Auftrages an das IQWiG ist die indikationsbezogene Recherche Darstellung und Bewertung des aktuellen medizinischen Wissenstandes zu PET, PET/CT. »
Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 19.06.2008 über die Einführung eines Neugeborenen-Hörscreenings
Die DKG hatte bereits über Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 19.06.2008 informiert. In der damaligen Besetzung nach § 91 Abs. 5 SGB V (Vertragsärztliche Versorgung) wurde als Ergänzung zu den bereits bestehenden Kinder-Richtlinien die Einführung einer Früherkennungsuntersuchung von Hörstörungen bei Neugeborenen beschlossen. Da das Erst-Screening bis zum 3. Lebenstag erfolgen soll und ein Großteil der Geburten in Krankenhäusern stattfindet, wird das Neugeborenen-Hörscreening überwiegend in Krankenhäusern durchgeführt werden. Die in diesem Zusammenhang entstehende Vergütungslücke wurde von Seiten der DKG im Rahmen des Spitzengespräches am 17.09.2008 thematisiert. Bedauerlicherweise konnten von den Vertretern der GKV bislang hierzu noch keine verbindlichen Aussagen getroffen werden. Das Thema Neugeborenen-Hörscreening wird daher erneut Gegenstand der Beratungen des nächsten Spitzengespräches zwischen DKG/GKV/PKV werden. Über den Fortgang der Beratungen werden wir Sie zeitnah informieren. »
Beschlüsse des GB-A zur ambulanten Behandlung im Krankenhaus - Veröffentlichung im Bundesanzeiger
Die DKG hatte bereits über Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 19.06.2008 informiert. In der damaligen Besetzung nach § 91 Abs. 4 SGB V (Ärztliche Angelegenheiten) wurden weitere Konkretisierungen zu Erkrankungen mit besonderen Krankheitsverläufen aus Anlage 3 der Richtlinie des G-BA über die ambulante Behandlung im Krankenhaus nach § 116b SGB V beschlossen. Es handelt sich dabei um die Konkretisierungen der spezialisierten Diagnostik und Therapie der schweren Herzinsuffizienz (NYHA-Stadien 3-4), der Diagnostik und Versorgung von Patienten mit schweren Verlaufsformen rheumatologischer Erkrankungen, der Diagnostik und Versorgung von Patienten mit HIV/Aids und der Diagnostik und Versorgung von Patienten mit onkologischen Erkrankungen des Auges. Letztere ist eine Ergänzung im speziellen Teil der bereits in Kraft getretenen Konkretisierung der ambulanten Diagnostik und Versorgung von Patienten mit onkologischen Erkrankungen im Krankenhaus. »
Wissenschaftliche Bewertung verschiedener Untersuchungsmethoden zur Diagnosestellung eines Asthma bronchiale bei Kindern im Alter von 2 bis < 5 Jahren
Die DKG hatte bereits über einen Vorbericht des IQWiG zur wissenschaftlichen Bewertung verschiedener Untersuchungsmethoden zur Diagnosestellung eines Asthma bronchiale bei Kindern im Alter von 2 bis 5 Jahren informiert. Das IQWiG hat jetzt einen Vorbericht-Teil 2 zu dieser Thematik veröffentlicht, in dem die Ergebnisse der weiteren Bearbeitung dieser Fragestellung mit Verfahren wie der "linked evidence" berichtet werden. Im Fazit dieses Vorberichtes führt das IQWiG aus: "Es konnten keine Diagnose- und Therapiestudien im Sinne der "linked evidence" zusammengeführt werden. Aussagen zur Güte einzelner Therapiestudien verwendeter diagnostischer Verfahren bzw. zur klinischen Wirksamkeit der in Diagnosestudien der Phase 2 und 3 geprüften Maßnahmen können anhand der zur Verfügung stehenden Daten nicht getroffen werden." »













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